Ein über hundert Jahre altes Mitbestimmungsmodell - Ingo Bielicki gab einen historischen Überblick - kommt regelmäßig in die Kritik, wenn es um die Wahlen geht.Die angedachten Veränderungen in der kritischen „Bremer Studie“ sind zum Teil verständlich. Einhellige Meinung war jedoch, sich dieses Instrument der Kontrolle der Milliardenbeträge, die von den Arbeitnehmern eingezahlt werden, nicht nehmen zu lassen.
Die Rentenversicherung ist zufrieden mit dem System, lassen sich so doch Ehrenamtliche einbinden, es geht ja auch um die Besetzung von Richter- und Widerspruchstellen und die Ernennung von Versichertenberatern.
Die Krankenkassen sind mit den Friedenswahlen aus Kostengründen ebenfalls zufrieden, senkt dieses Prozedere doch die Kosten.
Die fachlichen Anforderungen und Zusammenhänge sind kompliziert und für Laien schwer nachzuvollziehen. Das Wahlprogramm der christlichen Arbeitnehmerorganisationen in der ACA wurde intensiv diskutiert. Es ist eine gute Basis um den sozialpolitischen Ansatz von BVEA, KAB und Kolping darzustellen und sollte Grundlage für einen erfolgreichen Wahlkampf sein.
Matthias Gehlhar
Artikel zur Sozialwahl 2011:
Aktuell Sozialwahl 2011:
- Einstieg in den Wahlkampf - Christliche Arbeitnehmerverbände sind für die Sozialwahlen gerüstet - Michael Foitlinski
- Christliche Kraft gegen soziale Ungerechtigkeit - Interview mit Georg Hupfauer - Rundschau Redaktion
- Sozialwahlen 2011:Milliarden Kontrollieren? Wir trauen uns! - EAN Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz - Matthias Gehlhar


