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  • Archiv Bericht 2000

Bericht des Vorstands und der Geschäftsführung über die Tätigkeit des Fördervereins im Jahr 2000

Wie aus dem Kassenbericht für das Jahr 2000 hervorgeht hat der Förderverein den laufenden Einnahmen nur eine größere Ausgabe gegenüber gestellt. 

Gemäß Satzung, in der die Förderung von Öffentlichkeitsarbeit Priorität hat, ist der neue Kopierer der Bundesgeschäftsstelle durch den Förderverein teilfinanziert worden. Wir können feststellen, dass die Bundesgeschäftsstelle mit Hilfe von Vereinsmitteln in die Lage versetzt wurde, neben Regelveröffentlichungen wie der RUNDSCHAU und Presseveröffentlichungen, auch zusätzliche Informationshefte erstellen zu können. So sind im letzten Jahr drei für den internen Gebrauch gedachte Informationsbroschüren erstellt worden, zum einen die „Versicherungsältesten in der BfA“ aus den Mitgliedsorganisationen der ACA (BVEA ist wesentliches Mitglied der ACA), zum anderen die „Reform des steuerlichen Spendenrechts“, zum Dritten die Aufstellung aller evangelischen „Bundes- und Landtagsabgeordneten“ in der Bundesrepublik.

Der Vorstand und die Geschäftsstelle sind der Meinung, dass gerade solche Informationen für die ehrenamtlichen Mitarbeiter in den Landesverbänden eine große Hilfe sind. Die Resonanz bestätigte dies. Dieser Art von internen Informationen sollten in Zukunft bei gegebenen Anlass auch externe Informationen folgen. Dies sollte ein wichtiger Bestandteil der Öffentlichkeitsarbeit des BVEA werden. 

Unterstützung der Landesverbände

Laut Antrag des RAKÜ vom 19. Juli 2000 beschloss der Vorstand eine Veranstaltung des RAKÜ Hamburg mit Kolleginnen und Kollegen aus baltischen Ländern mitzufinanzieren. Diese Veranstaltung wurde auf das Frühjahr 2001 verlegt. Der Vorstand hält an der Mitfinanzierung fest. Politische Intention: Wir werden auch in Zukunft gerade internationale Begegnungen unserer Landesverbände mit Rat und Tat begleiten, denn die Idee einer konfessionellen Arbeitnehmerarbeit ist auch eine Art Völkerverständigung, auf die wir keinesfalls verzichten werden. Die teilweise sehr mühevolle Vorbereitung solcher internationaler Treffen, aber auch die Durchführung des Jugendaustausches sollte den ehrenamtlichen Kolleginnen und Kollegen so leicht wie möglich gemacht werden. Die Geschäftsstelle des BVEA ist bereits in Gesprächen mit Stiftungen, die sich vor allem mit dem Jugendaustausch mit osteuropäischen Ländern beschäftigen und versucht, auch aus dieser Richtung eine Teilfinanzierung zu erreichen. 

Internet 

Die auf der letzten Vorstandssitzung beschlossenen Werbemaßnahmen des Fördervereins sind im Augenblick in der Planungsphase. Eine eigene Internetseite des Fördervereins wird von der Geschäftsführung erstellt und bereits in den nächsten Tagen neben der BVEA-Internetseite veröffentlicht werden. 

Präsentation

Das geplante Auftreten des BVEA als Dachverband aller ehrenamtlichen evangelischen Arbeitnehmerorganisationen auf dem Kirchentag im Juni 2001 in Frankfurt/Main ist gesichert. Es wird sich um eine Kooperation mit dem kda Deutschland handeln. Des Weiteren werden unsere Landesverbände Hessen-Nassau und Nordrhein-Westfalen Präsentationsbereiche auf dem Stand erhalten. Die Kostenkalkulation lässt einen genauen Zuschussbedarf durch den Förderverein noch nicht erkennen. Wir sind der Auffassung, dass eine Präsentation der Industrie- und Sozialarbeit auf dem Markt der Möglichkeiten ein elementares Element unserer Öffentlichkeitsarbeit ist und der Förderverein wird sich ebenfalls auf diesem Stand präsentieren. 

Für den nächsten Kirchentag 2003 in Berlin ist eine ökumenische Durchführung geplant. Wir sind schon jetzt der Meinung, dass auf diesem Kooperationskirchentag eine gemeinsame Darstellung der katholischen und evangelischen Arbeitnehmerverbände besonders wichtig ist und daher auf jeden Fall sicher gestellt werden muss. Diesbezüglich ist eine enge Kooperation des Fördervereins mit der Geschäftsstelle des BVEA gesichert. 

Gemeinsames Seminar mit dem BVEA

Die Planung eines gemeinsamen Seminars des Fördervereins und des BVEA im Jahre 2000 wurde durch das gemeinsame Seminar der CDA mit dem BVEA unnötig. Die finanziellen Ausstattung des BVEA reichte aus, um das gemeinsame Seminar zum Thema „Zukunft der Arbeit – Wege zur Vollbeschäftigung“ im Dezember in Königswinter durchzuführen. Für das Jahr 2001 erscheint uns und dem Vorstand des BVEA wichtiger, uns um die zukünftigen Arbeitsmöglichkeiten im kirchlichen Bereich der Industrie- und Sozialarbeit zu kümmern. Die Situation im hauptamtlichen Bereich der Industrie- und Sozialarbeit verschlechtert sich zunehmend. Alle diesbezüglich beteiligten Organisationen fordern ein gemeinsames Treffen aller Arbeitnehmerorganisationen in Friedewald. Der Vorstand des BVEA hat eine Beteiligung des BVEA bereits zugesagt. Wir müssen damit rechnen, dass wir ein größer angelegtes Seminar mit allen beteiligten Organisationen mitfinanzieren müssen. Dies ist eine elementare Aufgabe des BVEA und des Förderverein. Somit gehen wir davon aus, dass im Laufe des Jahres 2001 ein solches Strategietreffen mit Beteilung von unserer Seite stattfinden wird. 

Werbung 

Bezüglich weiterer Werbemaßnahmen für den Förderverein sind bereits alle Landesverbände des BVEA informiert worden. Die Resonanz ist leider erschreckend schwach. Der Förderverein hat Schwierigkeiten den Kolleginnen und Kollegen Ziele und Durchführungsmodalitäten so deutlich zu machen, dass eine fördernde Mitgliedschaft positive Auswirkungen auf die Arbeit hat. Der Vorstand schlägt deshalb eine neue Werbeoffensive vor. Ein neuer Werbeprospekt liegt vor. Mit dieser Werbebroschüre, in der noch einmal die Ziele verdeutlicht werden sollen, wird eine Presseinitiative und eine interne Informationskampagne eröffnet. Auf der Mitgliederversammlung des Förderverein sollte eine Thematik ausgesucht werden, die als Aufhänger für die geplante Presseveröffentlichung genommen werden kann (Vorschlag: Bei der Rentenversicherung auf die Sozialverträglichkeit hinweisen, bei der Diskussion Ladenschluss unsere Stellungnahme noch einmal unterstreichen, bei der Grundsatzdiskussion auf unsere sozialethischen Vorstellungen im Wirtschaftsleben hinweisen und darauf bestehen, dass die guten Ideen auch in Gesetzesentwürfe einfließen, bei der Ehrenamtlichkeit darauf dringen, Aufwandsentschädigungen zu verbessern, bei der Förderung politischer Bildung in unserem Land darauf zu dringen, dass kirchliche Themen und Seniorenthemen nicht aus der Förderung herausgenommen werden, darauf zu dringen, dass die Organisationsstrukturen bei der BpB in Bonn endlich soweit geändert werden, dass eine reibungslose Arbeit möglich ist). 

Feststellung 

Der Vorstand ist mit der bisherigen Arbeit zufrieden, stellt aber fest, dass eine Intensivierung, vor allem bei der Werbung neuer Mitglieder unabdingbar ist. Fördergrund und Förderintensität sind auch in Zukunft unbedingt notwendig, da in naher Zukunft die Arbeitsbedingungen für die Industrie- und Sozialarbeit im Rahmen unserer evangelischen Kirche einen geringeren Stellenwert einnehmen wird. Wir halten diese Entwicklung für fatal, müssen aber mit den Realitäten umgehen und werden uns schon auf der nächsten Synode im Herbst 2001, die unter der Thematik „Protestantismus und Wirtschaftsethik“ stehen wird, für den BVEA stark machen. Geplant ist ein Auftreten von Vertretern des Fördervereins und/oder Vertretern des BVEA auf den Vorbereitungssitzungen des SWI in Bochum und des kda in Osnabrück. 

Berlin, 16.01.01


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