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BVEA - Rundschau - Ausgabe 3-2010 zur Startseite -- Zum Geleit - Werner Künkler

Erwartungen, Ängste und Hoffnungen

So könnte man in drei Worten die Befindlichkeiten der Bürgerinnen und Bürger in unserem Lande so kurz vor Weihnachten beschreiben. Werner Künkler

Die Erwartungen an unsere Politiker, an unsere Wirtschaft, aber auch an die Träger unserer gesellschaftlichen Werteordnung wie Kirchen, Gewerkschaften und Parteien sollten niemals mit der sogenannten Politikverdrossenheit beantwortet werden. Mündige Bürger sollten besonders die verantwortlichen Politiker immer wieder daran erinnern, dass sie angetreten sind, um Schaden vom deutschen Volke abzuwenden.

Erinnern müssen wir alle Politiker daran, dass das deutsche Volk nicht nur aus der sich mehrheitlich im Aufschwung befindlicher Industrie mit ihren Großunternehmen besteht, sondern überwiegend aus Arbeitnehmern, Arbeitslosen, ALG II-Beziehern, Alleinerziehenden und Rentnern besteht.

Die größte Gruppe der Menschen in der Bundesrepublik hat bisher relativ wenig vom Aufschwung gespürt, noch haben sich ihre Lebensverhältnisse wesentlich gebessert. Ja, bei vielen sind große Ängste vorhanden, sorgen der Jüngeren um eine gesicherte Zukunft, eine gute Berufsausbildung.

Angelegenheiten für die unser sozialer Rechtsstaat verbindliche und verlässliche Regelungen treffen muss. Für ein solidarisches und ein gutes Gesundheitswesen, für das wir alle auch unseren finanziellen Beitrag leisten. Ängste bestehen auch bei einem großen Teile über die neu beschlossenen Laufzeitverlängerungen unserer Atomkraftwerke, mit den Risiken einer umweltverträglichen Endlagerung.

Die größte Gruppe der Menschen hat relativ wenig vom Aufschwung gespürt

Politik darf sich nicht einfach nur zu Gunsten der Stromwirtschaft über wissenschaftliche Erkenntnisse und ungelöste Endlagerprobleme hinwegsetzen.

Ängste haben auch viele Menschen, die eine Islamisierung unserer Gesellschaft befürchten. Hier sind wir alle aufgerufen überall dort wo wir auch tätig sind in Kirchen, Parteien, Gewerkschaften und unseren christlichen Arbeitnehmerverbände das größtes Gut - unsere freiheitliche Werteordnung – und unser mühsam errungenes Grundgesetz zu verteidigen und zu stärken. Alle Menschen, die dieses Grundgesetz achten und akzeptieren stärken die solidarische Gemeinschaft zum Positiven und das in jeder Weise, egal welcher Nationalität, Herkunft oder Religion sie angehören.

Hoffnungen sind immer positiv belegt, deshalb wird sicherlich der etwas mager aussehende Weihnachtsbaum auf unserem Titelbild doch etwas üppiger ausfallen dürfen. Unsere Hoffnungen, aber auch unser Dank gilt allen Menschen in unserem Land, besonders in den gesellschaftlich relevanten Gruppen, die sich für Frieden, Gerechtigkeit und sozialen Ausgleich für die Menschen im Land, in den Parteien, Kirchen und Arbeitnehmerorganisationen, ganz besonders im BVEA mit seinen angeschlossenen Landesverbänden einsetzen:

Einer trage des anderen Last, so werdet ihr das Gesetz Christ erfüllen.

Das ist und bleibt unser Auftrag. Deshalb, positiv gestimmt, möchte ich Euch allen ein gesegnetes Weihnachtsfest und ein in jeder Weise erfolgreiches neues Jahr wünschen.

Euer Werner Künkler
Amt. Vorsitzender des Bundesverbandes Evangelischer Arbeitnehmerorganisationen BVEA

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