„Geld regiert die
Welt - und wer regiert
das Geld?“
Die EAG Bayern und Thüringen warnt vor einem Abbau des Sozialstaates in Deutschland, fordert die Beachtung des Verursacherprinzips bei der Bewältigung der Finanzkrise und spricht sich gegen die Kopfpauschale in der gesetzlichen Krankenversicherung aus.
Barbara Grille aus Erlangen, ebenfalls stellvertretende EAG-Landesvorsitzende, fehlt die Antwort auf die Aussage „Geld regiert die Welt. – Und wer regiert das Geld?“. Sie wurde von den Regierungsparteien bisher nicht zufrieden stellend gegeben. Zugleich erneuert die EAG ihre Kritik an der Idee der Kopfpauschale. „Diese Kopfpauschale widerspricht einer Politik der Steuersenkung. Sie ist im Gegenteil eine Steuererhöhung.
Wir als EAG kritisieren, dass der Beitrag allein von den Versicherten aufgebracht werden muss. Statt Fehler im Gesundheitswesen nachhaltig zu beheben, werden die Gremien in den Krankenkassen (Soziale Selbstverwaltung) „gezwungen“ diesen zusätzlichen Beitrag zu erheben. Hier beschließen die Arbeitgebervertreter zwar paritätisch mit, ohne sich jedoch mit einem Cent daran zu beteiligen.“, erklärt Barbara Grille als Mitglied (Versichertenvertreterin) des Verwaltungsrates der AOK Bayern.
Abschließend ist festzustellen, dass nun wohl der Punkt erreicht ist, diese Flickschusterei an unserem Gesundheitssystem zu beenden und endlich den Weg zu einer „Bürgerversicherung“ politisch auf den Weg zu bringen.
Roland Steuerwald Vorsitzender der EAG Bayern / ge

