Reiches Land mit armen Kindern
Familienpolitik muß sich ändern/ Seminar EAB Oberhausen
Deutschland muss in der Familienpolitik aufholen. Dies war Thema des 1. Bezirksschulungstages 2009.
Kinder sind die Zukunft unseres Landes, ja unserer Erde, deshalb darf es Kinderarmut nicht geben.
Die Kinderarmut ist real, nicht nur in der so genannten dritten Welt, sondern auch in Deutschland.Aber es geht weltweit um mehr als materielle Armut: Bildungsarmut, mangelnde Förderung, Fehlernährung, schlechte Gesundheit, Bewegungsmangel.
Massive Investitionen u.a. in die Kinderbetreuung, Ganztagsschulen und ein Rechtsanspruch auf einen Krippenplatz, wie für 2013 geplant, sind nur ein Teil der notwendigen Maßnahmen. Steuerlich absetzbare Kinderbetreuung, Kindergelderhöhung und Einführung des Elterngeldes sind ebenfalls ein zentraler Ansatz auf dem Weg aus der Kinderarmut heraus zu kommen.
Doch wie sieht die Wirklichkeit aus?
Es fehlt den betroffenen Kindern an regelmäßigen Mahlzeiten.
- Wir leben in einem Land, in dem Kinder vernachlässigt, gefoltert, vergewaltigt und getötet werden!
- Wir leben in einem Land, in dem die Körperlichkeit von Kindern in schamloser Weise in elektronischen Medien zur Schau gestellt werden!
- Wir leben in einem Land, in dem Kinder in Mietwohnungen nicht erwünscht - aber Tiere erlaubt sind!
- Wir leben in einem Land, in dem Kinderlachen und -spielen als Lärm empfunden werden!
- Wir leben in einer Welt der Kinderarbeit.
Kinder bedeuten die Zukunft eines Landes - unserer Welt.
Jesus hat uns gelehrt, mit Kindern umzugehen - ihnen den Vortritt zu lassen. Er befahl seinen Jüngerinnen und Jüngern: Lasset die Kinder zu mir kommen und wehret ihnen nicht. Wenn wir nur ein klein wenig davon begriffen hätten, sähe es in unserer Welt - und vor allen Dingen in Deutschland - anders aus.
Horst Hülsermann - Pressereferent Bezirk Oberhausen
Die nach dem Seminar erfolgten Wahlen des EAB NRW Bezirksverbandes Oberhausen
ergaben eine einstimmige Annahme für
die 2. Vorsitzende Annette Kujath,
den stv.Geschäftsführer Dirk Kinner,
die stv. Kassiererin Marlies Hörnschemeyer
und den Pressereferenten Horst und Jens Hülsermann

Familienpolitik muß sich ändern/ Seminar EAB Oberhausen