Aufruf zum 1.Mai 2009
Zusammen mit allen Arbeitnehmerorganisationen rufen wir Euch alle auf, gemeinsam
– in Solidarität und demokratischer Mitverantwortung –
zum 1.Mai mit allen Arbeitnehmern und Arbeitnehmerinnen gegen die, die für die in Wirkung und Ausmaß weltweite Finanzkrise und Wirtschaftskrise verantwortlich sind zu demonstrieren.
Es kann und darf nicht sein, dass eine kleine Gruppe Banker ganze Volkswirtschaften und die Beschäftigten in Not und Armut stürzen.
Ebenfalls wehren wir uns entschieden dagegen, dass Banken nach den angerichteten Schäden systemrelevant sein sollen und ganze Industriezweige, deren Arbeitsplätze aufgrund der Finanzkrise gefährdet sind, es nicht sein sollen.
Weiterhin fordern wir alle Politiker und ihre Parteien auf, endlich für einen gerechten Mindestlohn zu kämpfen.
Wir schließen uns dem Aufruf des deutschen Gewerkschaftsbundes an.
Arbeit für Alle, bei gerechtem Lohn.
Noch nie waren unsere Demokratie und der soziale Frieden in unserem Lande durch die Machenschaften ewig gestriger Politiker zum Thema Mindestlohn so gefährdet, wie zum jetzigen Zeitpunkt.
Gemeinsam in Mitverantwortung und Solidarität stehen wir an der Seite aller Arbeitnehmer, Arbeitslosen und Rentner, und ihren Familien, deren Existenz durch gewissenlose Finanzjongleure gefährdet ist.
Gemeinsam in Mitverantwortung bekämpfen wir jede Form von Rassismus und Ausgrenzung von Minderheiten.
Gemeinsam und in Mitverantwortung fordern wir ein besseres Bildungssystem in unseren Schulen, sowie bei der beruflichen Bildung.
Es geht um unsere Zukunft!
Deshalb lasst uns kämpfen:
für den Erhalt von Arbeitsplätzen
für mehr Demokratie und Mitbestimmung
für einen fairen Lohn für Alle
Werner Künkler, Bundesvorsitzender der Evangelischen Arbeitnehmerorganisationen e. V.