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BVEA - Rundschau Ausgabe 1- 2008 - afa Bayern - Allianz für den freien Sonntag
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Allianz für den freien Sonntag

Nürnberg/ Waldmünchen, Januar 2008

„Viele Menschen scheinen nur darauf gewartet zu haben: Einkaufsmöglichkeiten rund um die Uhr. Das verspricht ein besonderes Lebensglück für Menschen, denen aus dem Blick geraten ist, was dem Leben wirklich Qualität gibt. Und kaum einer von Ihnen bedenkt: Wer morgen sonntags einkaufen will, der muss übermorgen sonntags arbeiten.“ (Landesbischof Johannes Friedrich)

„Der Einsatz der Kirche für den Sonn- und Feiertagsschutz versteht sich als ein Dienst an den Menschen und der Gesellschaft. Im Zentrum steht dabei eine bewusste, grundsätzliche Wertentscheidung.

Die Prinzipien von Funktionalität, finanziellem Gewinnstreben und Betriebsamkeit sollen auf den ihnen angemessenen Platz verwiesen werden.“ (Erzbischof Kardinal Friedrich Wetter)

Wir fordern die zurzeit gültigen Ladenöffnungszeiten beizubehalten und nicht weiter auszudehnen. Vor allem sollen die Ladenöffnungszeiten nicht in die Nacht und auf die Sonntage ausgedehnt werden. Am Sonntag gelten nicht die allgemeinen Gesetze des Marktes. Der Sonntag gehört den gemeinsamen sozialen Kontakten, vor allem in der Familie. Die Ausdehnung der Ladenöffnungszeiten in die Nacht widerspricht dem natürlichen Lebensrhythmus und der Gesundheit. Sie fördert die Verdrängung der mittelständischen Betriebe zugunsten der großen Ketten. Wir wollen, dass möglichst viele Menschen auch weiterhin gemeinsam arbeitsfrei haben, damit sie Zeit für ihre Familien, Freunde, Vereine und die Kirchengemeinde haben.

In diesem Sinn beteiligen sich die KAB und die afa Bayern an der „Allianz für den Sonntag“.

Wir verweisen in diesem Zusammenhang ausdrücklich auf die Bayrische Verfassung, Artikel 147 „Schutz der Sonn- und Feiertage: Die Sonntage und staatlich anerkannten Feiertage bleiben als Tage der seelischen Erhebung und der Arbeitsruhe gesetzlich geschützt.“ KAB und afa Bayern bitten ihre örtlichen und regionalen Repräsentanten, „Allianzen für den freien Sonntag“ überall dort zu gründen, wo es möglich ist. Zu den bayrischen Kommunal- und Landtagswahlen im Jahr 2008 sollen im Rahmen bestehender Sonntagsallianzen Kampagnen für den Schutz des freien Sonntags durchgeführt werden

unter dem Motto: „Wer den Sonntag nicht ehrt, ist unserer Stimme nicht wert!“

Dort, wo es (noch) keine Allianzen für den freien Sonntag gibt, führen KAB und afa diese Aktionen gemeinsam selbstständig durch.

Karlheinz Seidel afa-Landesvorsitzender
Brigitte Rüb-Hering Landesvorsitzende Geschäftsstelle KAB Bayern e.V.

 

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