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BVEA - Rundschau Ausgabe 2007-2 - Aus den Landesverbänden
afa Thüringen - 2007 an vielen sozialen Brennpunkten nah dran
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Bürgerbüro schließt Beratungslücken

afa- Thüringen 2007 – an vielen sozialen Brennpunkten nah dran

Die Aktionsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen in der Evang.- Luth. Kirche in Thüringen bietet seit 5 Jahren Rat und Hilfe suchenden Menschen ein Offenes Evangelisches Bürgerbüro, und Jahr für Jahr den afa- Freunden in den Kreisen und interessierten Bürgern, mit Unterstützung des KDA, ein umfangreiches Angebot an Veranstaltungen/ Aktivitäten an.

Wir ermutigen Menschen in Selbstreflexion ihre Eigenkompetenz zu entwickeln, die zu einer zufriedenen Lebensgestaltung befähigt. Wir setzen uns besonders ein für Arme, Schwache und sozial benachteiligte Menschen und wirken mit an politischen Meinungsbildungsprozessen. In den Veranstaltungen legt die afa u.a. Wert auf sozial-gesellschaftspolitische und sozialethische Themen und tritt ein für eine der Würde des Menschen verpflichteten Gesellschaft, die Frieden, soziale Gerechtigkeit und Bewahrung der Schöpfung als ihre höchsten Güter begreift.

Hilfe zur Selbsthilfe in schwieriger Zeit
Ein weiterer Schwerpunkt in der afa- Arbeit in Thüringen ist das soziale Projekt „Offenes Evangelisches Bürgerbüro“ in Neuhaus am Rennweg. Dieses soziale Projekt hat sich, seit der Eröffnung im März 2002, zu einem gefragten Ansprechpartner für Sorgen und Nöte von Bürgern entwickelt.

Die Verbindung von Sach- und Seelsorgekompetenz ist wesentlich für diese Arbeit. Das Projekt versteht sich als ein unabhängiges von staatlichen Behörden und organisierter Kirche, weil hier die Hemmschwelle für Bürger niedrig gehalten wird. Es bietet jedem Menschen, unabhängig von Konfession und Nationalität, eine besondere Art von Anonymität. Dieses Projekt ist in seiner Art einzigartig in Thüringen. Menschen aller Altersgruppen wenden sich aus der gesamten Region, Thüringenweit, sowie über das Internet, und auch aus anderen Bundesländern an uns. Oftmals sind die Menschen, die das Offene Evangelische Bürgerbüro aufsuchen, arbeitslos, haben soziale Probleme oder ein zerstörtes Selbstwertgefühl und Angst, überhaupt eine Behörde aufzusuchen.

Es ist ein ständiger Zulauf von Bürgern aus allen Schichten der Bevölkerung, die eine solche unabhängige Gelegenheit suchen, besonders auch durch Hartz IV und ALG II, zu verzeichnen.

Angesichts hoher Arbeitslosigkeit und zunehmender sozialer Probleme leistet das Projekt Hilfe zur Selbsthilfe und entwickelt Selbsthilfestrategien.

Beispiele von Aussagen von Bürgern, die von uns Hilfe in ihrer Notlage erhalten haben:

  • „Ich werde nicht vergessen, welche Hilfestellung und Zuwendung mir in meiner aussichtslosen Situation gegeben worden ist. Das hat mich wieder aufgebaut.“ (Herr K., 55 J. alleinstehend)

  • „Bevor ich das Off. Ev. Bürgerbüro aufsuchte, stand ich vor der Wahl, mich entweder von der Brücke zu stürzen oder mir auf kriminelle Weise meinen Unterhalt zu sichern. (Herr G., 52 J. alleinstehend)

  • Der für meine gute und harte Arbeit zugesagte Lohn wurde mir über mehrere Monate nicht ausgezahlt. Wir konnten unseren monatlichen Verpflichtungen nicht mehr nachkommen. Danke an die Ev. Kirche in Thüringen zu so einer Einrichtung, die meinen Lohn erstritt. (Fam. F., beide arbeitslos)

Der Thüringer Landesbischof Prof. Dr. Christoph Kähler hat sich bei einem Besuch am 07.09.05 im Offenen Evangelischen Bürgerbüro ausführlich über die Arbeit informiert. Die Landrätin vom Kreis Sonneberg Frau Christine Zitzmann , besuchte am 16.11.06 das soziale Projekt. Beide haben sich ausdrücklich für die Fortführung des sozialen Projektes Offenes Evangelisches Bürgerbüro ausgesprochen.

Gemeinsam wird mit den o.g. Genannten, dem Beauftragten der Ev. Kirchen bei Landtag und Landesregierung in Thüringen, KR Dr. Th. A. Seidel, sowie der KR Frau Kathrin Skriewe intensiv nach einer Lösung zur Fortführung des sozialen Projektes in Neuhaus/Rwg. ab April 2008 für weitere 2 Jahre gesucht.

Roland Walther, Sozialsekretär


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