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BVEA - Rundschau Ausgabe 1 - 2007 - aus den Landesverbänden logobaden-swsmall logo

www.bvea.de - EAN Baden - Personen und Konflikte - Reaktionen auf den Infobrief der EAN Baden

EAN Baden - Personen und Konflikte

 

  • Van E. Jolissaint,

Chefökonom des Autokonzerns DaimlerChrysler, hält wenig von den Klimaschutzbemühungen Europas.
Er erklärte, die Europäer verhielten sich „quasi-hysterisch“; die globale Erwärmung sei nur eine weit entfernte Gefahr, deren tatsächliches Ausmaß ungewiss sei. Er, Jolissaint, sei – nachdem er einige Monate in der Konzernzentrale in Stuttgart zugebracht habe – „von der Absurdität der europäischen Haltung“ hinsichtlich der Erderwärmung „schockiert“. Damit sind Zweifel angebracht, ob DaimlerChrysler tatsächlich, wie angekündigt, in Zukunft benzinsparendere Modelle bauen will.

  • Franz Kamphaus,

scheidender katholischer Bischof von Limburg, hat kritisiert, dass die Kirche sich zu stark an der bürgerlichen Mittelschicht orientiere. Weite Teile der Bevölkerung würden damit aus der Kirche ausgeschlossen. „Arme – wie Hartz-IV-Empfänger – sind allenfalls ein Fall für die Caritas“, monierte Kamphaus. Das werde dem Jesus-Wort: „Den Armen das Evangelium verkünden“ nicht gerecht. Es dürfte nicht sein, dass in der Kirche nur diejenigen die Stimme erhöben und Gehör fänden, die ohnehin den Ton angäben. Kamphaus wird am 2. Februar 75 Jahre alt und wird an diesem Tag auf eigenen Wunsch aus dem Amt scheiden.

  • Leserbrief 24. November 2006

Ein Leser aus Freiburg findet unsere Berichterstattung sehr gut im letzten Infobrief: „Das die EKD den BVEA nicht mehr ausreichend unterstützt ist schlimm. Außerdem sollen die Kirchen nicht bei ihren Beschäftigten sparen. Sie sollen nachdenken, was sie als Dienstgeber gegen Altersarmut tun können. Der Artikel auf Seite 5 über Coca Cola ist gut. Prangert diese Machenschaften an, heute habe ich zum letzten Mal Mezzo Mix, Cola küsst Orange, getrunken – das stammte noch von einem Einkauf bevor ich diesen Artikel gelesen habe“.
Ein dankbarer Leser
G.-P. Gloning

  • Lebensmittel mit GVO

Oppenau In Lebensmittelgeschäften sind zunehmend Produkte zu finden, die gentechnisch veränderte (gv) Bestandteile enthalten.
Im Jahr 2005 beispielsweise wurden in Bayern 387 sojahaltige Produkte getestet, von denen 136 (35 Prozent) gv-Bestandteile enthielten.
Das Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) hat in knapp 7 Prozent der 136 positiv auf transgene RoundupReady-Soja von Monsanto getestete Proben nur Spuren – Anteile unter 0,1 Prozent gefunden.
Bei 24 Proben lag der GVO-Anteil zwischen 0,1 und 0,9 Prozent und damit unter dem Grenzwert der EU.
GVO-Bestandteile werden derzeit hauptsächlich in soja- und maishaltigen Produkten gesucht.

Darunter fallen bei Soja: Mehle, Granulate, Flocken, Schrot, Fertiggerichte mit Fleischersatz aus Soja, Tofu, Babynahrung und sojahaltige Getränke. Bei den maishaltigen Lebensmitteln sind dies Maismehle, -grieße, Cornflakes und Maischips.

Wie der diesjährige Skandal um die Kontamination von Lebensmitteln mit nicht zugelassenen transgenen Reis von Bayer gezeigt hat, können Anteile eines speziellen GVO in Nahrungsmitteln nur dann aufgespürt werden, wenn das Gesuchte bekannt ist. Für in der EU nicht zugelassene GVO sind in der Regel jedoch keine Vergleichsproben verfügbar.

Verbraucherinnen und Verbraucher müssen wissen können, was auf ihren Tellern landet. Lebensmittelhersteller sollten diesen Wunsch ernst nehmen und ihrerseits darauf achten, dass es nicht zu einer schleichenden Kontamination von Nahrungsmitteln mit GVO kommt.

  • Sozialrichter und Arbeitsrichter ein wichtiges Ehrenamt

Die Arbeitsgemeinschaft der Christlichen Arbeitnehmerorganisationen ACA wird verstärkt angefragt zur Besetzung von ehrenamtlichen Sozialrichter und Arbeitsrichter in verschiedenen Bezirken in Baden Württemberg.

Dazu bietet die ACA auch Schulungen an. Wer Interesse daran hat und noch im Berufsleben ist, ist herzlich eingeladen sich bei der ean – Geschäftsstelle in Karlsruhe zu melden.
Diese Ehrenämter sind zunehmend wichtiger, denn immer mehr Menschen müssen sich ihr Recht erklagen, sei es um Hartz IV Empfänger oder Arbeitnehmer, denen gekündigt wird.
Nächste Arbeitsrichterschulung findet am 14.07.07 in Karlsruhe, Kolpinghaus statt.

 


Unverzichtbare Sozialform der Kirche Evangelische Arbeitnehmerarbeit wird zur Disposition gestellt /
Überlegungen der EAN Baden
Vor fast 50 Jahren ging die Synode der EKD in Espelkamp zum Thema Arbeit zu Ende. Viele durch die Synode aufgezeigten Herausforderungen sind heute aktueller denn je. Dramatisch hat sich seitdem die Lage auf dem Arbeitsmarkt verschärft. Die Gesellschaft hat sich weiter gespalten: Reiche werden reicher und Arme werden zahlreicher. Dazu hat die Evang. Arbeitnehmerschaft Baden als Bewegung der Ehrenamtlichen aus der Arbeitswelt für soziale Gerechtigkeit immer wieder deutlich ihre Stimme erhoben. Dieses Engagement für die Arbeit Suchenden, die Arbeitnehmerschaft und ihre Familien ist für die ean Ausdruck des christlichen Glaubens und einer gelebten Kirche. Gerechtigkeit ist ein wichtiger Bestandteil der Glaubensverkündigung und der Glaubwürdigkeit der Kirche. Heute steht die Kirche in einer Umbruchphase, die mit tiefen Einschnitten einhergeht. Die ean, kirchliche Arbeitnehmerorganisationen und der BVEA in Deutschland sind hiervon an vielen Stellen betroffen. Innerkirchlich wird an einigen Stellen nach der Bedeutung der Verbände gefragt. mehr...

Arbeit wichtiger denn je - EAN Baden verstärkt gesellschaftliches Engagement Im Bericht des Vorstandes lesen wir: Maßgebend wollen wir die ean - Arbeit aktivieren mit Aktionen und Kooperationen. Dazu sollen auch unsere Programmangebote weiter verbessert werden und in den Gemeinden ein gutes Angebot sein. Natürlich wollen wir in Hinblick auf unser Jubiläum 2008 ein Buch herausbringen, an dem sich die ean - Mitglieder und Ortskerne beteiligen sollen. Angesichts der Einsparungen der EKD bei unserem Bundesverband BVEA, werden die Landesverbände der ean mehr in die Pflicht genommen. mehr...

Normenkrise, Werteverfall Sozialethischer Aschermittwoch bei der Evangelischen Arbeitnehmerschaft Kehl Prof. Eugen Engelsberger, Karlsruhe, referierte anschaulich über das Thema Recht und Gerechtigkeit und gab Anstöße, was jeder einzelne tun kann, damit es auf unserer Welt ein bisschen gerechter zugeht. Normenkrise, Werteverfall, Wertewandel - Schlagworte unserer Zeit? Werte werden hergeleitet von Traditionen, so Prof. Engelsberger. Sie werden getragen von Institutionen, wie Familie, Schule, Kirche und werden repräsentiert durch Personen, wie Eltern oder Politiker. Traditionen ändern sich und mit ihr die Werte, die uns wichtig sind. mehr...

Grenzüberschreitende Visionen zur Arbeitswelt Grenzen achten - Grenzen überschreiten. Unsere Vision von einer solidarischen Arbeitswelt - nicht nur in Europa Bei unserem Treffen im März 2006 im Gemeindesaal der Christuskirche in Kehl ging es um die Umverteilung des vorhandenen Erwerbsvolumens, das seit Jahren zurück geht. Der Industrie- und Sozialpfarrer Martin Huhn aus Mannheim eröffnete den Abend mit anregenden Beispielen aus unserer christlichen Geschichte und mit Thesen über eine Ökonomie, die sich bemüht, paradiesische Zustände nur für einige wenige zu ermöglichen. mehr...

 Archiv - Erwerbslose brauchen Arbeit Ikarus e. V. Arbeitsloseninitiative Karlsruhe gegen Kürzungen von Hartz IV und Diskriminierung Mit Hartz IV hatte sich die Politik eine Wunderwaffe gegen die Arbeitslosigkeit versprochen. Es sollte alles besser werden, die Förderung, die Vermittlung, doch keiner wusste, wo die fehlenden Arbeitsplätze herkommen sollten. Das Versprechen, es wird besser und billiger, effizienter wurde jedoch bis jetzt nicht eingehalten. Das Gegenteil ist der Fall. Bisher wurden massive Einschnitte für Erwerbslose gemacht, das gilt vor allem für ältere Erwerbslose, Langzeitarbeitslose und Alleinerziehende und viele Menschen fielen sogar aus der Förderung ganz raus. mehr...

 

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Bundesvorsitzender Bernhard Dausend - stellvertretender Vorsitzender, amtierender Vorsitzender
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