Inhalt der Ausgabe BVEA Rundschau Ausgabe 3- 2006
Liebe Leserin, lieber Leser,
nun sind unsere Gäste, die Deutschland zur Fußball-WM besucht haben, wieder in ihre Heimatländer abgereist. Ich denke, viele nehmen ein neues Deutschlandbild mit. In den vier Sommerwochen haben wir eine herrliche Atmosphäre in diesem Land gespürt, die kaum jemand erhoffen konnte und auch den größten Fußballmuffel begeistert hat. Das Wetter stimmte, die Mannschaft riss alle mit und der Trainer, unser „Klinsi", hat uns rundum erfreut. Leider hat er uns als Trainer „Lebewohl" gesagt - das müssen wir akzeptieren. Leider! Eigentlich hatte er nach der WM den sichersten Arbeitsplatz der Welt, aber das, was vorausgegangen war, grenzte ja oft schon an das bekannte berufliche Mobbing. Und das hat er eben nicht vergessen. Der Trainer hatte nur das Glück, auf diesen Arbeitsplatz nicht angewiesen zu sein, ...mehr
Christliche Ethik musste sich im Konflikt bewähren - ihre Akzeptanz war durchaus strittig Gewohnheiten, die sich bewährt haben, werden geschützt, erinnert und eingeschärft. Veränderungen, erwartete oder auch unvorhergesehene, fordern allerdings immer wieder zur Verständigung über gute und richtige Wege heraus. Die Frage der Ethik stellt sich. Beispiele liegen vor unseren Augen. Z. B. bringt die zunehmende weltweite Vernetzung von Versorgung, Produktion und Verbrauch Änderungen in der Arbeitswelt mit sich, die eine wachsende Flexibilität der Erwerbstätigen erfordern. Die Vollbeschäftigung ist nur noch eine Zielgröße und eine stetige Erwerbsbiographie ist für viele nicht mehr der Normalfall. mehr...
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„Der Wert der Arbeit misst sich nicht ausschließlich an wirtschaftlichen Verwertungskriterien, sondern an deren Beitrag zur Persönlichkeitsentwicklung und Weltgestaltung". So definiert das Kolpingwerk Deutschland sein Arbeitsverständnis auf der Basis der christlichen Gesellschaftslehre. Die Evangelischen Christen gehen von ähnlichen Vorstellungen aus.
Neben der traditionellen Erwerbsarbeit steht für das Kolpingwerk die Familien- und Gesellschaftsarbeit. „Alle drei Arbeitsformen werden grundsätzlich als gleichwertig angesehen", betonte Thomas Dörflinger (MdB), der Bundesvorsitzende des Kolpingwerkes Deutschland bei der Präsentation des Diskussionspapiers auf dem Katholikentag in Saarbrücken. „Nach unserem Arbeitsverständnis hat jede erbrachte Arbeit ihren Wert in sich. Das ist unabhängig davon, ob eine Entlohnung erfolgt oder nicht."
Um eine Wahlmöglichkeit zwischen den drei Arbeitsformen zu erhalten, bedürfe es einer Grundsicherung, erklärte der Kolping-Bundesvorsitzende. Skeptisch ist der Sozialethiker Joachim Wiemeyer....mehr


