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BVEA - Rundschau Ausgabe 3 - 2006 - aus den Landesverbänden zur Startseite

www.bvea.de - BVEA 3-2006 - aus den Landesverbänden - EAN Berlin- Brandenburg unterstützt aktiv die Lidl Kampangne

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Die EAN Berlin-Brandenburg unterstützt aktiv die Lidl-Kampagne.
Ein Schwarzbuch belegt: Auch im Ausland haben die Beschäftigten des Discounters nichts zu lachen.

Die Gewerkschaft ver.di erhöht den berechtigten Druck auf den Lebensmitteldiscounter Lidl. Ver.di legte das Schwarzbuch Lidl Europa vor. Es ist das Ergebnis einer Recherche über die Arbeitsbedingungen bei dem Unternehmen in 20 europäischen Ländern. Damit setzt die Gewerkschaft eine Kampagne fort, die sie vor eineinhalb Jahren mit einer ähnlichen Publikation über die deutschen Niederlassungen begann.

Die Evangelischen Arbeitnehmer unterstützen die Kampagne, da wir Betriebsräte und Vertreter der Kollegen besonders in internationlen Konzernern für unverzichtbar halten. Das sich die Konzerne gegen alle Bestrebungen aggressiv wehren, sollten sich die christlichen Verbände klar pro Arbeitnehmer positionieren.

Dem Autorenteam um Andreas Hamann zufolge haben Lidl-Beschäftigte auch im Ausland nichts zu lachen. „Gnadenlose Arbeitshetze, chronische Unterbesetzung, geringe Einkommen, Druck und schikanöse Kontrollen prägen den europäischen Lidl-Arbeitsalltag", heißt es bei ver.di. So soll beispielsweise österreichischen Mitarbeitern gekündigt worden sein, nachdem diese versucht hatten, einen Betriebsrat zu gründen. In Italien und anderen Ländern sollen Überstunden nicht bezahlt worden sein.

Lidl entgegnet, die dargestellten Einzelfälle entsprächen weder dem Stil noch den Führungsgrundsätzen des Unternehmens: „Wir bezahlen unsere Mitarbeiter korrekt und vergüten jede Überstunde, wir halten die Arbeitszeiten ein, wir haben Vertrauensleute, mit denen alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter jederzeit offen über Probleme oder Kritik reden können."

Lesen Sie mehr darüber, wie die Großhandelsketten agieren. Alle unter Kontrolle - Ob Lidl, Schlecker oder Aldi; bei den Discountern regieren die Patriarchen. Und die Mitarbeiter dürfen nur eines: Funktionieren.

Marcus Rohwetter


Ausgespäht Die EAN Berlin-Brandenburg unterstützt aktiv die Lidl-Kampagne Ein Schwarzbuch belegt: Auch im Ausland haben die Beschäftigten des Discounters nichts zu lachen. Die Gewerkschaft ver.di erhöht den berechtigten Druck auf den Lebensmitteldiscounter Lidl. Ver.di legte das Schwarzbuch Lidl Europa vor. Es ist das Ergebnis einer Recherche über die Arbeitsbedingungen bei dem Unternehmen in 20 europäischen Ländern. Damit setzt die Gewerkschaft eine Kampagne fort, die sie vor eineinhalb Jahren mit einer ähnlichen Publikation über die deutschen Niederlassungen begann. mehr...

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