Wir als ean - Landesvorstand haben unseren Standpunkt für einen Erhalt und Stärkung des BVEA, der EKD deutlich gemacht. Es ist mehr als bedauerlich, dass in den Zeiten des massiven Arbeitsplatzabbaus und Arbeitslosigkeit, der Reformen im Sozialbereich und Umstrukturierungen der Gesellschaft, die Evangelischen Arbeitnehmerorganisationen geschwächt werden. Die ean - Baden wird versuchen in unserer Region zusammen mit den katholischen Kollegen/innen gesellschaftliche Veränderungen mitzugestalten.
Eine Grundsatzerklärung unter der Überschrift: Kirche braucht Bewegung - Bewegung braucht Kirche, ist in Vorbereitung und soll Diskussionsgrundlage sein.
Erfreulich ist die ökumenische Zusammenarbeit der KAB und Kolping in der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Arbeitnehmerorganisationen (ACA). Partnerschaftlich versuchen wir in der ACA und mit unseren Vertretern der Gremien der Selbstverwaltungen, die anstehenden Reformen mitzugestalten. Auch bei der Besetzung von ehrenamtlichen Arbeitsrichtern, Sozialrichtern und Versichertenältesten ist die ean beteiligt.
Unerfreulicher sind momentan die Abläufe, die in der Wirtschaft geschehen. Da baut die Allianz ca. 7500 Beschäftigte ab und noch schlimmer, da schließt bei Nacht und Nebel die Fa. Dräxlmeier (Holzindustrie Bruchsal) das Auslieferungslager Böblingen mit 142 Arbeitsplätzen.
Der Mensch, der Anstand, die Wertschätzung zählen scheinbar nicht mehr.
Andreas Schächtele, Siegfried Aulich
Arbeit wichtiger denn je - EAN Baden verstärkt gesellschaftliches Engagement
Im Bericht des Vorstandes lesen wir:
Maßgebend wollen wir die ean - Arbeit aktivieren mit Aktionen und Kooperationen. Dazu sollen auch unsere Programmangebote weiter verbessert werden und in den Gemeinden ein gutes Angebot sein. Natürlich wollen wir in Hinblick auf unser Jubiläum 2008 ein Buch herausbringen, an dem sich die ean - Mitglieder und Ortskerne beteiligen sollen. Angesichts der Einsparungen der EKD bei unserem Bundesverband BVEA, werden die Landesverbände der ean mehr in die Pflicht genommen.
Unverzichtbare Sozialform der Kirche Evangelische Arbeitnehmerarbeit wird zur Disposition gestellt / |
Arbeit wichtiger denn je - EAN Baden verstärkt gesellschaftliches Engagement Im Bericht des Vorstandes lesen wir: Maßgebend wollen wir die ean - Arbeit aktivieren mit Aktionen und Kooperationen. Dazu sollen auch unsere Programmangebote weiter verbessert werden und in den Gemeinden ein gutes Angebot sein. Natürlich wollen wir in Hinblick auf unser Jubiläum 2008 ein Buch herausbringen, an dem sich die ean - Mitglieder und Ortskerne beteiligen sollen. Angesichts der Einsparungen der EKD bei unserem Bundesverband BVEA, werden die Landesverbände der ean mehr in die Pflicht genommen. mehr... |
Normenkrise, Werteverfall Sozialethischer Aschermittwoch bei der Evangelischen Arbeitnehmerschaft Kehl Prof. Eugen Engelsberger, Karlsruhe, referierte anschaulich über das Thema Recht und Gerechtigkeit und gab Anstöße, was jeder einzelne tun kann, damit es auf unserer Welt ein bisschen gerechter zugeht. Normenkrise, Werteverfall, Wertewandel - Schlagworte unserer Zeit? Werte werden hergeleitet von Traditionen, so Prof. Engelsberger. Sie werden getragen von Institutionen, wie Familie, Schule, Kirche und werden repräsentiert durch Personen, wie Eltern oder Politiker. Traditionen ändern sich und mit ihr die Werte, die uns wichtig sind. mehr... |
Grenzüberschreitende Visionen zur Arbeitswelt Grenzen achten - Grenzen überschreiten. Unsere Vision von einer solidarischen Arbeitswelt - nicht nur in Europa Bei unserem Treffen im März 2006 im Gemeindesaal der Christuskirche in Kehl ging es um die Umverteilung des vorhandenen Erwerbsvolumens, das seit Jahren zurück geht. Der Industrie- und Sozialpfarrer Martin Huhn aus Mannheim eröffnete den Abend mit anregenden Beispielen aus unserer christlichen Geschichte und mit Thesen über eine Ökonomie, die sich bemüht, paradiesische Zustände nur für einige wenige zu ermöglichen. mehr... |
Archiv - Erwerbslose brauchen Arbeit Ikarus e. V. Arbeitsloseninitiative Karlsruhe gegen Kürzungen von Hartz IV und Diskriminierung Mit Hartz IV hatte sich die Politik eine Wunderwaffe gegen die Arbeitslosigkeit versprochen. Es sollte alles besser werden, die Förderung, die Vermittlung, doch keiner wusste, wo die fehlenden Arbeitsplätze herkommen sollten. Das Versprechen, es wird besser und billiger, effizienter wurde jedoch bis jetzt nicht eingehalten. Das Gegenteil ist der Fall. Bisher wurden massive Einschnitte für Erwerbslose gemacht, das gilt vor allem für ältere Erwerbslose, Langzeitarbeitslose und Alleinerziehende und viele Menschen fielen sogar aus der Förderung ganz raus. mehr... |
