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Archiv 3-2006 aus den Landesverbänden

Thema - Drei Arbeitsformen anerkennen Diskussionsansatz zum EFG-Modell
www.bvea.de - BVEA-Archiv 3-2006 - Thema - Erwerbsarbeit, Familien - und Gesellschaftsarbeit - Diskussionsansatz zum EFG Modell Seite 2

Diskussionsansatz zum EFG-Modell

  • Als Abkehr von der einen Erwerbsfixierung wird als erster Schritt die Lebensarbeitszeit in drei Phasen eingeteilt (Erwerbs-, Familien- und Gesellschaftsarbeit), die zu gleichen Teilen 100 Prozent der Lebenszeit ausmachen.

  • Im Idealfall werden über die Lebenszeit hinweg die Phasen in gleicher Intensität geleistet.

  • Eine 45 Jahre erbrachte Lebensarbeitszeit - egal in welcher Form - führt zu einem hundertprozentigen Anspruch auf Bürgerrente.

  • Nicht tätige volljährige Menschen, die keinen oder einen geringen Anspruch auf weitere Einkommen wie Vermietung, Verpachtung oder Rente haben, haben lediglich einen Anspruch auf eine Basissicherung, die nach dem Prinzip der heutigen Sozialhilfe gewährt wird.

  • Eine Abgeltung für ausschließlich Gesellschaftsarbeit (Gesellschaftliches Entgelt) muss finanziell über der Basissicherung liegen; für Familienarbeit gilt dasselbe.

 
  • Beim gesellschaftlichen Entgelt gibt es keine unterschiedliche Bewertung. Das entspricht dem Grundsatz, das grundsätzlich jede Tätigkeit im Bereich der Gesellschaftsarbeit als gleichwertig anzusehen ist: Jeder arbeitet nach seinen individuellen Fähigkeiten.Das EFG-Modell der Vergütung ist auch auf andere soziale Sicherungssysteme und Finanzierungssysteme (Steuern) zu übertragen.

  • Wer im Idealfall die drei Lebens-Arbeitsformen geleistet hat, hat im Rentenalter den niedrigsten Steuersatz.

  • Alle Einkommen sind zu besteuern und sozialversicherungspflichtig. Das gilt auch für gesetzliche, betriebliche und private Rentenleistungen.

  • Sowohl die Familien- als auch die Gesellschaftsarbeit sind nach diesem Modell eine ökonomische Kategorie.

 

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