Für die Einrichtung des Bürgerbüros wurden über 1.000 freiwillige Arbeitsstunden geleistet.
Zur Jubiläumsveranstaltung kamen auch Freunde aus Tettau /Oberfranken, mit ihren afa- Landesverbandsvorsitzender Bayern, Karlheinz Seidel. Unter den Gästen auch die Beigeordnete der Landräte Sonneberg und Saalfeld/Rudolstadt Angelika Teßmer und Christian Tschesch, der Sonneberger Superintendent Wolfgang Krauß. Vom DGB Thüringen kamen Klaus Schüller und Renate Licht und von der IG Metall Bernhard Hecker mit dem Betriebsratsvorsitzenden des Stahlwerkes Thüringen Rainer Stark. Zugegen die Bürgermeisterinnen von Sonneberg, Neuhaus und Piesau und das Lichtner Oberhaupt, sowie Pfarrer Hans-Jürgen Lange. Unter den Gästen auch die Synodale der Landeskirche Thüringen Cerstin Rösel.
Im Festvortrag verwies Sozialsekretär Roland Walther auf eine Vielzahl von Aktivitäten des afa Landesverbandes. So Seminare und Info-Veranstaltungen zu aktuellen oder anderen die Menschen bewegenden Themen, zu Rechtsfragen und Gesundheit und der Heimatge-schichte. Wochenseminare, Betriebsbesuche, Wanderungen und kulturelle Maßnahmen wurden durchgeführt. An diesen beteiligten sich oft Freunde aus Tettau/Oberfranken. Diese Kontakte zur afa Bayern begannen gleich nach der Grenzöffnung. Sozialsekretär Leonhard Fehn setzte sich ein und half den Thüringern, die afa-Arbeit zu organisieren. Hierbei ging es auch mit Hilfe des KDA/afa Oberfranken, auch Betriebsräte zu bilden und Sozialsekretäre auszubilden.
Auch viele Thüringer haben aktiv mitgewirkt. Dazu gehören Manfred Erhardt und Siegfried Holland-Moritz aus Neuhaus, die als afa-Landesvorsitzende in den ersten Jahren gewählt wurden. Gedankt wurde auch dem damaligen Landesbischof Dr. Werner Leich und dem Sonneberger Oberpfarrer Jürgen Reich. Die Thüringer Landeskirche hat sich für die neue Organisation „afa in der ELKT" unter ihrem Dach einfach und unbürokratisch geöffnet. Die afa arbeitet eng zusammen mit dem von der Landeskirche eingerichteten Kirchlichen Dienst in der Arbeitswelt (KDA). Dabei hat sich auch das offene Evangelische Bürgerbüro in Neuhaus als gefragter Ansprechpartner hervorragend bewährt für Menschen, die Hilfe in allen Lebenslagen brauchen. Für die Einrichtung des Bürgerbüros im Pfarrhaus, wurden über 1.000 freiwillige Arbeitsstunden geleistet. Für ihre ehrenamtliche Arbeit wurden einige afa-Freunde geehrt. Ein besonderer Dank galt dem Sozialsekretär i.R. Leonhard Fehn aus Schauberg, Renate Licht, Bernhard Hecker, dem ehemaligen Landesbischof Werner Leich und anderen.
In ihren Grußworten würdigten die Gäste die überaus wichtige uneigennützige Arbeit der afa, gerade in der gegenwärtigen Situation. Landesbischof Christoph Kähler verwies in seinem Grußwort auf die afa-Gründung, das dem Anliegen entsprach, die Belange und Probleme derer, die im Wirt-schaftsprozess ihre Arbeitskraft einbringen, im Blick bleiben und auch in den Gemeinden Gehör finden. Auch der BVEA-Bundesgeschäftsführer Matthias Gehlhar sandte ein Grußwort, in dem er die Arbeit lobte und die Hoffnung zum Ausdruck brachte, dass die finanzielle Unterstützung nicht aufgegeben wird. Er bedankte sich für die Arbeit der Vertreter der afa in den Bundesgremien.


Eine Erfolgsgeschichte aus den neuen Bundesländern