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____________________...Archiv aus den Landesverbänden
BVEA Rundschau der Evangelischen Arbeitnehmer Ausgabe 1 - 2006
EAB NRW
Evangelische Arbeitnehmer-Bewegung Nordrhein-Westfalen
Ältere Radfahrer im Straßenverkehr
EAB-Verband in Gronau kümmert sich um die Verkehrssicherheit
Verlangsamte Reaktion, Gehör
und Sehfähigkeit nicht mehr die Besten, neuartige Verkehrsregeln, Fahrrad zu schwer
und zu groß - die Probleme älterer Fahrradfahrer im Straßenverkehr sind vielfältig.
Um Senioren beim richtigen Umgang mit derartigen Problemen zu helfen, organisierte
nun der "Evangelisch-Kirchliche Männerdienst in der EAB Gronau" eine Informationsveranstaltung
zum Thema Verkehrssicherheit im Alter.
In das Gemeindezentrum Mitte wurden zu diesem Zweck Vertreter von Polizei und Kreisverkehrswacht
eingeladen.
Anlass dazu gab es laut EKMD-Vorsitzenden Heinz Zachej genug:
So verunglückten in den letzten beiden Jahren mehr als 200 Fahrradfahrer ab 60.
Viele Senioren so Zachej weiter, kämen mit Neuerungen im Straßenverkehr, wie etwa
den überall in Gronau entstehenden und schon gebauten Kreisverkehren, nicht zurecht.
Die gut besuchte Veranstaltung startete mit den Grußworten des Gronauer Bürgermeisters
Karl-Heinz Holtwisch, der auf eben solche Probleme älterer Menschen im Straßenverkehr
hinwies und die Wichtigkeit der Veranstaltung betonte.
Danach hatten die Experten das Wort. Walter Corsten, pensionierter Beamter der Verkehrswacht,
erteilte hilfreiche Tipps zum richtigen Verhalten im Straßenverkehr.
Er gab zu bedenken, dass es, gerade wegen der im Alter langsamer werdenden Reaktion,
enorm wichtig sei, rücksichtsvoll und vorausschauend zu fahren.
"Nicht auf andere schimpfen, sondern mit Fehlern anderer rechnen",
war sein Leitsatz. Ein besonderes Anliegen war ihm außerdem die richtige Ausrüstung
des Fahrrads und die des Fahrradfahrers selbst.
Helle Kleidung, Reflektoren und Helm, sollten zur Grundausstattung jedes Radfahrers
gehören, so Corsten. Die viel zu schweren und oft zu großen Hollandräder, die vom
Großteil der Senioren gefahren werden, seien laut Corsten nicht für alte Menschen
geeignet.
Verkehrssicherheit ist generationenübergreifend.
EAB Nachrichten