Kurzinformationen
aus der Presse:
Inhalt der Rundschau BVEA 3-2005:
Liebe
Leserinnen und Leser, der Sommer ist fast vorbei und dieses Jahr wurde uns die
Wahl eines Urlaubsziels (zumindest ab Mitte Juli) auch nicht gerade leicht gemacht.
Man muss schon aufpassen, in welche (Terror-) Gefahr man sich begeben möchte.
Ob es zu Hause allerdings sehr viel sicherer ist, hängt davon ab, wo man wohnt.
In Großstädten bleibt uns die Unsicherheit wohl für die nächsten Jahre erhalten.
Ich wage nicht daran zu denken, wenn ich gezwungenermaßen Pendler in London
wäre und meine Arbeitsstätte nur mit der Metro erreichen könnte. Wie viel Panik
und wie viele Ängste fahren da mit! - mehr...
Im
Juli 2005 nahm der Bundesvorstand des BVEA ein Gesprächsangebot von Bundeskanzler
Dr. Gerhard Schröder an und besuchte das Zentrum der Macht.
Probleme, die unter den Nägeln brennen, wurden erörtert: Betriebliche Mitbestimmung
in Deutschland aber auch in Europa; Mindestlöhne als Regulativ gegen steigende
Armut; Verlust der Beitragsparität; Rentenkassen, die mit ihren Nachrichten
Unruhe verbreiten. mehr...
Christliche
Organisationen haben in der Mitbestimmung ihren Platz / Rundschau-Interview
mit Bundeskanzler Dr. Gerhard Schröder
Wir sind uns bewusst, dass das soziale Sicherungssystem aus den Anfängen der
Bundesrepublik nicht mehr existiert. Wir haben auch gelernt zu akzeptieren,
dass Reformen notwendig waren und sind. Uns fehlen jedoch die Perspektiven!
Daher stellte die Rundschau-Redaktion folgende Fragen an Bundeskanzler Dr. Gerhard
Schröder:
Es gilt die Grundlagen der sozialen Gerechtigkeit bei weiteren Umstrukturierungen
zu erhalten. Ist dies ein Wert der Zukunft?
Antwort und mehr...
Überraschende
Resonanz
Kirchentag in Hannover - gute Plattform für Arbeitnehmer-Präsentation
Gut gelaunt, der allgemeinen Begeisterung entsprechend, war das Team des BVEA
auf dem 30. Deutschen Evangelischen Kirchentag in Hannover präsent.
Ein wenig Fortune mit dem Stellplatz und eine gute Vorbereitung waren die Grundlage
für drei spannende Tage auf dem Markt der Möglichkeiten.
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Feines
Ergebnis für die christlichen Arbeitnehmerorganisationen bei der Sozialwahl
Die Anstrengungen der ehrenamtlichen
Helfer haben sich gelohnt. Es werden auch in der Zukunft christliche Vertreter
in den Sozialparlamenten sitzen. Mit gut 6 % bei der BfA und knapp 8 % bei der
Barmer Ersatzkasse konnte die Fünf-Prozent-Hürde glatt genommen und der Anteil
der christlichen Vertreter fast verdoppelt werden.
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"Zivilisiert den Kapitalismus - Grenzen
der Freiheit"
Da erdreistet sich doch der Sozialdemokrat Müntefering die Auswüchse des Turbokapitalismus
zu kritisieren. Und schon schreien die Leichtmatrosen auf: "Das ist Klassenkampf".
Bei Licht besehen hat "Münte" - wie ihn seine Genossen nennen - nur angemahnt,
was seit Jahrzehnten im Artikel 14 unseres Grundgesetzes steht: "Eigentum verpflichtet.
Sein Gebrauch soll zugleich dem Wohle der Allgemeinheit dienen."
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Betriebsräte
können ohne Gewerkschaften kaum starke Verhandlungspartner sein.
Mit großem Befremden nehmen wir als Evangelische Arbeitnehmer die Bestrebungen
neoliberaler Kreise der Wirtschaft und Parteien zur Kenntnis, die seit 1949
bestehende und bewährte Tarifautonomie, die auch durch das Grundgesetz der Bundesrepublik
Deutschland (Artikel 9) geschützt ist, in ihren wesentlichen Teilen außer Kraft
zu setzen, um an ihrer Stelle betrieblichen Bündnissen den Vorrang zu geben.
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Seit
den frühen 60er Jahren war August Krüger in der evangelischen Arbeitnehmerarbeit
tätig. "Er hat sich immer für jene Menschen eingesetzt, die unserer Hilfe bedürfen",
hob Landrat Karl Heißmeyer in seiner Laudatio hervor. Der Landrat überreichte
August Krüger in einer Feierstunde das Verdienstkreuz am Bande.
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