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Somit starten die ehrenamtlichen Mitarbeiter der ACA in den Selbstverwaltungen der Sozialversicherungsträger gestärkt in eine neue Legislaturperiode. Als weniger erfreulich bewerten wir die portionierte Demontage der Parität in der gesetzlichen Sozialversicherung. Der Vorsitzende der Ev. Arbeitsgemeinschaft für soziale Fragen in Bayern und Thüringen, Roland Steuerwald, betonte auf einer Landestagung, dass durch den Faktor "Kompensation" in der Pflegeversicherung allein die Arbeitnehmer belastet werden. Es trifft auch die Rentner mit 0,45 % für eine Leistung, die sie vom Gesetz her nie in Anspruch nehmen können (Krankengeld). Diese Einseitigkeit wird jetzt in der gesetzlichen Krankenversicherung fortgesetzt. Sowohl aktive Arbeitnehmer wie Rentner müssen zusätzlich 4,5 Mrd. Euro aufbringen. Der vom Bundestag zum 1. Juli beschlossene "Sonderbeitrag" in Höhe von 0,9 % wird also durch die generelle Senkung der "paritätischen" Krankenkassen-Beiträge um 0,9 % keineswegs "gegenfinanziert". Mit Besorgnis beobachten wir den Trend zur Kürzung der Mittel für die Weiterbildung ehrenamtlicher Arbeits- und Sozialrichter. Damit wird der Tendenz Vorschub geleistet, die unabhängigen Arbeitsgerichte zu demontieren und das Arbeitsrecht den Amtsgerichten zuzuweisen. Wir ziehen, wie auch die Gewerkschaften, eine Fachgerichtsbarkeit vor. Michael Foitlinski/Matthias GehlharBundesvorstand der ACA Dietrich Gille, EAG Bayern
Inhalt BVEA-Archiv
3-2005
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Wahlerfolg der ACA Presse: Pressemitteilung Exklusivinterview mit Dr.Gerhard Schröder und Ergebnisse Sozialwahlen 2005
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