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2-2005
Bundesverband
Visionen für die Menschen angemahnt
Bundesvorstand nutzt Besuch in Berlin zu Gesprächen
Im Willi-Brand-Haus der SPD trafen sich Vorstandsvertreter mit Ottmar
Schreiner, Vorsitzender der AFA in der SPD zusammen, am Gendarmenmarkt mit David
Gill, Jurist in der Vertretung der EKD in Berlin. Abgerundet wurden diese
Gespräche mit einem Besuch in der DGB Zentrale bei Dieter Pogin.
Die Delegation des BVEA:
Eva-Maria Kramer, Günter Freudenberg, Wolfgang
Heinze, Brunhild Bald, Hans-Joachim Bieletzki und Matthias Gehlhar
oben
mit Ottmar Schreiner und Jan Bramst,
unten mit David Gill im EKD
Außenamt.
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Ottmar Schreiner lässt trotz der unglücklichen Situation für den
Arbeitnehmerflügel in der SPD Pessimismus nicht zu.
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Was kommt nach den Reformen? Welche Visionen dürfen die Bürger von dieser
Regierung noch erwarten. Ottmar Schreiner nahm kein Blatt vor den Mund und
forderte gesetzliche Hebel, um die Massenarbeitslosigkeit in den Griff zu
bekommen. Die so genannte Kapalismuskritik von Müntefering sei schon richtig.
Fehlentwicklungen, wie hohe Gewinne bei gleichzeitigem Entlassen von vielen
Mitarbeitern ist nicht mehr vermittelbar. Vorstandsmitglieder brachten die Sorge
zum Ausdruck, das sich das soziale Gleichgewicht in unserem Lande gefährlich
verändern könnte.
Beim deutschen Gewerkschaftsbund wurde kurz die gute Zusammenarbeit bei den
Sozialwahlen gewürdigt. Mit Dieter Pogin wurde die Situation der
Arbeitnehmervertreter in der jetzigen Situation erörtert. Die Erpressbarkeit der
Betriebsrate durch die Unternehmen sei bitter, aber zur Zeit nicht zu ändern.
Vor allem bei der Diskussion um die Mindestlöhne wird die unterschiedliche
Sichtweise der angeschlossenen Gewerkschaften deutlich.
Die Mitgliederentwicklung vor allem bei den neuen Berufen sei nicht
ermutigend.
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Presse:
Wut bei Arbeitnehmern
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