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Mit dieser Feststellung reagieren die evangelischen
Arbeitnehmerorganisationen afa, EAG und BVEA auf die Bemühungen der Europäischen
Kommission zur Harmonisierung der Statusminderung von Erwerbsarbeit für
Ärztinnen und Ärzte im Klinikbereich, sowie alle zu Bereitschaftsdiensten
gezwungenen Arbeitnehmer/innen. Seit Jahren - so die Sprecher der "Studiengruppe" - sieht sich aktive Sozialpolitik in der Defensive, weil scheinbar die moderne Industriegesellschaft die zu ihrem Bestand erforderliche "Erwerbsarbeit" unausweichlich reduzieren muss. Der EuGH-Prozess zur Anerkennung von Bereitschaftsdiensten als Arbeitszeit hat aber gezeigt, dass diese Unterstellung zumindest für Klinik- und Rettungssanitäterdienste überhaupt nicht zutrifft. In Wahrheit zeigen sich die Gesellschaft und die Regierungspolitik der europäischen Staaten nicht bereit, sozialethisch saubere Konsequenzen aus ihren eigenen Anforderungen hinsichtlich medizinischer und pflegerischer Versorgung zu ziehen. Hier liegt das Problem! Auch die Kirchen sind aufgerufen, diesen Skandal nicht länger schweigend hinzunehmen. Wir alle könnten als Patienten an übermüdete Mediziner/innen geraten. Bruni Bald (BVEA), Martin Becher (afa), Roland Steuerwald (EAG)weitere Pressemitteilungen:
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Inhalt BVEA-Archiv 1-2005
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