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Quelle: |
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Notwendige Einsparungen werden
nur dann Akzeptanz finden, wenn Lasten und Leistungen gerecht verteilt
sind.
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Wir brauchen mehr
gesellschaftliche Solidarität und Zusammenhalt in Deutschland, wenn es
um die Schaffung neuer Arbeitsplätze und um eine gerechte Verteilung von
Arbeit geht.
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Fordern und Fördern müssen
gleichgewichtig sein. Stattdessen werden die Sanktionsregelungen
(Strafandrohung) überbetont.
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Nicht vorhandene
Arbeitnehmerrechte, eine symbolische Bezahlung und in der Regel fehlende
Vollschicht verhindern, dass die Arbeitslosen tatsächlich an den ersten
Arbeitsmarkt herangeführt werden.
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Maßnahmen zur
Arbeitsmarktintegration. sollten die volle Ausstattung mit üblichen
Rechten von Arbeitnehmern und Arbeitnehmerinnen sowie eine
existenzsichernde
Entlohnung gewährleisten.
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Es bedarf dringend einer
Stärkung der Rechte des Arbeitslosen gegenüber dem Fallmanager.
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Die vorgeschlagenen Sanktionen
(Kürzung der Leistung) suggerieren, dass die hohe Arbeitslosigkeit auf
eine weit verbreitete Arbeitsunlust zurückzuführen wäre. Dem ist nicht
so.
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Diakonisches Werk der EKD |
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Den ALG II Erwerbslosen wird
keine Erwerbsarbeit mehr angeboten, sondern die Pflicht auferlegt, in
einem rechtlich prekären Status eine Gegenleistung für das ALG II zu
erbringen.
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Öffentlich geförderte Arbeit
muss sozialversicherungspflichtig und rechtlich gleich gestellte Arbeit
sein.
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Wenn die Wohlfahrtsverbände ihre
sozialanwaltliche Funktion für von Armut und Ausgrenzung bedrohte
Bürger/innen und soziale Gerechtigkeit längerfristig wahrnehmen wollen,
können sie sich nicht als Branche für 1-Euro-Jobs zur Verfügung stellen.
Es droht der Verlust an Glaubwürdigkeit.
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Sind die 1-Euro-Jobs erst ein
Mal etabliert, werden sie zur Selbstverständlichkeit.
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Labournet Express 12/4 |
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Nordelbische Evangelisch-Lutherische
Kirche |
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Evangelische Kirche in Hessen
und Nassau |
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Wir warnen vor einem
Verdrängungswettbewerb auf dem Arbeitsmarkt des sozialen Bereichs durch
Einsätze zu Dumpingpreisen.
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1-Euro-Kräfte dürfen nicht in
die Kategorie der Ehrenamtlichen getrieben werden.
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Diakonisches Werk Berlin-Brandenburg |
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1-Euro-Jobs werden . zum Abbau
regulärer Arbeitsplätze beitragen.
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Die Verbreitung des Phänomens
der "working poor" ist abzulehnen.
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Arbeitsgelegenheiten sind keine
Voraussetzungen für einen Start in das Berufsleben.
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Mecklenburgische und Pommersche
Evangelische Kirche |
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Ulrich Walwei
FR-Interview |
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Statt gegen den Sozialabbau zu
kämpfen, machen die Sozialverbände die "Arbeitsgelegenheiten"
gesellschaftsfähig.
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Kirche, Caritas und Diakonie
befinden sich auf Schlingerkurs.
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Klaus Störch: Kirche, Diakonie, Caritas
und Hartz IV, Labournet |
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Caritas Bistum Essen, WAZ 26.01.05 |