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EAB
NRW
Evangelische
Arbeitnehmer - Bewegung NRW
Kurznachrichten
aus den Bezirken
120 Jahre EAB Essen-Borbeck
Im September 2004 feierte die Evangelische Arbeitnehmerbewegung
(EAB) Essen-Borbeck den 120. Jahrestag ihres Bestehens.
Die EAB hatte sich bei der Gründung
in der preußischen Tradition von Altar und Kirche gesehen und weniger die sozialen
Missstände des 20. Jahrhunderts aufgegriffen. Das änderte sich aber bald. Es
begann eine kritische Begleitung des ungezügelten Kapitalismus.
Die Forderungen der Arbeiter nach
humanen Arbeitsbedingungen und sozialem Fortschritt wurden unterstützt. Dass
Frauen zuerst kein Mitglied werden konnten, wird heute nur noch belächelt.
Heute ist die EAB mit anderen Verbänden,
auch der katholischen Kirche, ein mahnendes Gewissen. Unsere sozialen Forderungen
werden auch von den politischen Parteien wahrgenommen.
Die EAB Essen-Borbeck hat einen festen
Platz im Gemeindeleben und widmet sich unter dem Vorsitz von Herbert Sowa gesellschaftlichen
Themen. Auch Freizeitaktivitäten wie Ausflüge und Bildungsreisen sind Teil des
gemeinsamen Vereinsjahres.

Winfried Schwetzle
Engagement für Richteramt und Kirchenarbeit
Seit über 30 Jahren ist Heinz Günter
Piper als ehrenamtlicher Richter aktiv.
Dafür empfing er im Rathaus das Bundesverdienstkreuz
am Bande. Neben seiner Tätigkeit für das Arbeitsgericht Essen und das Landgericht
Düsseldorf engagiert sich der Huttroper seit 1967 bei der Evangelischen Arbeitnehmerbewegung.
Den Vorsitz für den Bezirk Essen übernahm Piper 1975.
Zudem ist Piper als Presbyter der
Evangelischen Kirchengemeinde Essen-Altstadt aktiv. Zu seinen Hauptaufgabenbereichen
zählt die Instandhaltung von Bauten und Liegenschaften der Gemeinde.
Seit 1984 ist Heinz Günter Piper
Mitglied der Kreissynode Essen-Mitte.
Düsseldorfer EAB - Senioren beschenken Kindergartenkinder
Die geschenkten Stofftiere bedanken
sich:
Ich möchte mich im Namen meines Freundes
Hund "Fridolin" dafür bedanken, dass Sie uns aus der Tombola-Bude - während
der Kirmes - des Deutschen Roten Kreuzes in Frauenau befreit haben. Wir waren
für die große Auswahl vorgesehen, weshalb wir zunächst traurig waren. Wir dachten:
"Hoffentlich kommen wir nicht nach Afrika, Asien oder in die Türkei".
Als wir mit Ihnen in das große Festzelt
kamen, wo wir von Ihrer Düsseldorfer Gruppe umjubelt wurden, kam große Freude
auf.
Nun haben wir in Düsseldorf eine
neue Heimat gefunden. Die postalische Ummeldung hat für uns eine nette blonde
Dame um die fünfzig erledigt. Kommen Sie einfach mal vorbei. Die Kinder - mit
denen wir uns schnell angefreundet haben - würden sich auch freuen. Gruß von
Fridolin! Ihr Doldi
Friedhelm Dahlmann, EAB Düsseldorf

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