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Handfeste Ergebnisse
Arbeitnehmertag des BVEA über die soziale Gerechtigkeit als qualitative Aussage
Drei Arbeitsgruppen stellten sich den Problemen bei den
Reformen. Karl Nothof, Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Christlicher
Arbeitnehmerorganisationen (ACA) unterstrich in seinem Referat die Bedeutung der
Mitbestimmung und forderte entgegen der landläufigen Meinung eine Verbesserung
der Einflussmöglichkeiten.
Die AG Mensch und Arbeit unter Hans-Joachim Bieletzki hatte den
Eurobetriebsrat Wilfried Kuckelkorn zu Gast. Er erläuterte die Situation der
Gewerkschaften in der EU. Die Arbeitnehmerinteressen werden im gesamten
Parlament stiefmütterlich behandelt. Einfach zu wenig Fachleute sitzen in den
Fraktionen. Unsere betriebliche Mitbestimmung ist in den anderen Ländern kaum
als feste Größe einzuführen. Die EU-Gewerkschaften empfinden die Mitbestimmung
als Kette.
Eine Ethikgruppe arbeitete über "Sozialrelevante Gruppen und ihr Umgang
mit dem Begriff soziale Gerechtigkeit" und ein Team kümmerte sich um die
Gesundheitsreform und den Spagat zwischen Qualität und Beitragsentwicklung.
Speziell ging es um die unterschiedlichen Modelle "Kopfpauschale" und
"Bürgerversicherung".
Die Arbeitsergebnisse werden vom Vorstand als Grundlage für ein Agieren
genommen.
Das Podiumsgespräch hatte dann noch einmal die Sozialwahlen zum Thema. Der
Vorsitzende der LVA Rheinprovinz Heinz Krumnack, der Schatzmeister der SPD in
Düsseldorf, Norbert Römer und Dieter Schaper, Wahlbeauftragter des BVEA,
sprachen über Vor- und Nachteile der ehrenamtlichen Arbeit in einer
komplizierten Materie.
Dieter Schaper, Matthias Gehlhar, Norbert Römer, NRW Schatzmeister und
Heinz Krummnack, Vorsitzender der LVA Rheinprovinz
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Einig waren sich alle in der Einschätzung, dass sich in naher Zukunft durch
die Zusammenlegung der Kassen und eine Reduzierung der gewählten Vertreter etwas
an der Zusammensetzung ändert, aber kaum an der Einrichtung der
Sozialparlamente. Für die christlichen Vertreter wird es darauf ankommen bei den
Reduzierungsverhandlungen ihren Stellenwert zu verdeutlichen und eine annähernd
ähnliche Anzahl von Sitzen zu erhalten.
ge
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Inhalt
Archiv 4-2004
aus den Landesverbänden:
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