Als sozial engagierter Mitbürger haben Sie sich
durch Ihren unermüdlichen Einsatz bleibende Verdienste
erworben", sagte Staatssekretärin Emilia Müller in ihrer Laudatio.
Weiter hieß es: Aufgrund struktureller Veränderungen
im Eisenwerk Maxhütte-Haidhof, wo Sie über 40 Jahre
als Schmied arbeiteten, traf Sie wie viele andere das
Schicksal der Arbeitslosigkeit. Was für so manchen in einer
persönlichen Krisensituation mündet, war für Sie Ansporn, sich in
der Arbeitslosenarbeit zu engagieren"."
1990 initiierte Viertlmeister den Sozialpläner-Treff",
den er seither auch leitet. Hier helfe er durch Gespräche;
Seminare, Themenabende und individuelle Beratung Arbeitern ab
53 Jahren, die mit der Schließung des Eisenwerks im
Rahmen des Sozialplans betroffen waren.
Seinen großen geistigen Rückhalt" habe Viertlmeister
in der Evangelisch-Lutherischen Kirche gefunden. 1982
wurde er in den Vorstand der Kirchengemeinde
Maxhütte-Haidhof gewählt und übernahm ab 1988 als Vertrauensmann die
Leitung dieses Gremiums. Seit 18 Jahren ist der Geehrte
Mitglied der Dekanatssynode Regensburg und seit Jahren für
die Aktionsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen (afa) in
Bayern und Thüringen beratend tätig.
Daneben habe Viertlmeister auf Landesebene seine
Erfahrungen in die Arbeit der Landessynode eingebracht
und Leitungsverantwortung im Landessynodalausschuss
übernommen. Seine aktive Mitarbeit und hohe
Kompetenz veranlassten die Landessynode, Sie in die Synode der
Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) zu entsenden." In
den kirchlichen Gremien bereichere er Gespräche durch
erfrischende Direktheit, Aufrichtigkeit und natürlich Ihren
oberpfälzischen Humor".
Die Verbindung der Generationen sei Viertlmeister
ein besonderes Anliegen, er beteilige sich an Kultur-
und Bildungsaktionen mit Schülern. Nicht zu vergessen sei
seine fast 15-jährige Mitgliedschaft im Stadtrat Maxhütte-Haidhof.
aus Regensburger Nachrichten