Inhalt Archiv 2-2004 aus den Landesverbänden:
aktionsgemeinschaft für arbeitnehmerfragen
in der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern
Hohe Auszeichnung für Joachim Fiedler

Jährlich zum 20. Oktober, dem Europatag
privater Initiative, verleiht das Deutsche Kuratorium zur Förderung von Wissenschaft,
Bildung und Kultur eine Medaille zur Anerkennung besonderen privaten Engagements.
Verleihung der Europatagsmedaille
an Joachim Fiedler.
Nachrichten der afa Bayern
afa Thüringen
aktionsgemeinschaft für arbeitnehmerfragen
in der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Thüringen
Renate Licht zu den Regierungsreformen
Am im März durchgeführten Tagesseminar
des afa-Kreises Lichte/Piesau der afa Thüringen beteiligten sich 30 afa-Freunde.
Renate Licht, vom DGB- Bezirk Hessen/Thüringen, erläuterte die aktuelle Situation
im Lande nach den Reformen der Bundesregierung.

Mit Ratschlägen zur Milderung sparte
Licht nicht. Ihre Erfahrungen mit den unerträglichen finanziellen Belastungen
durch die Gesundheitsreform schilderten viele Teilnehmer. Dabei wurde auch deutlich,
dass es noch viele Unsicherheiten selbst bei einigen Ärzten gibt.
Evangelische
Arbeitnehmer - Bewegung NRW
Christliche Orientierung angesichts wirtschaftlicher Krisen und Veränderungsdynamik.
/ Erste Christliche Wirtschaftskonferenz
Im März 2004 fand in Oberhausen die 1. Christliche Wirtschaftskonferenz statt.
Mehr als 700 Teilnehmer, darunter 80 Aussteller, kamen zu der ganztägigen Veranstaltung
in die Stadthalle. Dem neu gegründeten Trägerkreis gehören mehr als acht christliche
Unternehmervereinigungen sowie die örtliche evangelische und katholische Kirche
an. ...
Offener Brief der EAB NRW an die
Bundesministerin für Gesundheit zur Neuregelung von Reha-Maßnahmen
Sehr geehrte Frau Bundesministerin
Schmidt,
mit Bestürzung und Betroffenheit
nehmen wir als Evangelische Arbeitnehmerbewegung, Landesverband Nordrhein-Westfalen
zur Kenntnis, dass bereits im Dezember 2003 zwischen Ärzten und Krankenkassen,
an den Patientenvertretern vorbei, neue Richtlinien für die Behandlung chronisch
Kranker, Schlaganfallpatienten, körperlich und geistig Behinderter sowie Kinder
mit spastischen Erkrankungen, Bewegungsstörungen und Sprachstörungen, die das
siebte Lebensjahr überschritten haben, wie alle übrigen Rehapatienten nur nach
dreimonatiger Zwangspause behandelt werden dürfen. ...
Christel Soyk ausgezeichnet

Mit der Ludwig-Fischer-Medaille wurde
Christel Soyk für ihre 30-jährige Vorstandstätigkeit in der EAB der Luther-Kirchengemeinde
Oberhausen ausgezeichnet. ...
Ebenfalls ausgezeichnet wurde Erika
Guhathakurta für ihre 25-jährige Vorstandstätigkeit in der EAB der Luther-Kirchengemeinde
Oberhausen. ...
Jubiläum: Klaus Dombrowski feiert
"Er hat sich immer für die sozial
Schwachen und Armen in der Gesellschaft eingesetzt", würdigte Werner Künkler,
Landesvorsitzender der Evangelischen Arbeitnehmerbewegung (EAB) in Nordrhein-Westfalen,
die treue Mitarbeit von Pfarrer Klaus Dombrowski. Er feierte in der ev. Kirchengemeinde
Hassel sein Silbernes Ordinationsjubiläum. "Durch die frühere Tätigkeit im Bergbau
hat er seine Kanzel stets in Augenhöhe der Menschen gelassen und ist so bei
ihnen geblieben", meinte Künkler. ...
Evangelische Arbeitnehmerschaft
im Bereich der Evangelischen Landeskirche in Baden
EAN Baden feiert 50-jähriges Bestehen
mit vielen Gästen
Die Evang. Arbeitnehmerschaft feierte
in Bad Herrenalb ihr 50-jähriges Bestehen. Sie entstand 1958 aus der Evang.
Männerarbeit und entwickelte sich als eigenständige Arbeit innerhalb der badischen
Landeskirche. Die EAN will die Themen Arbeit-Wirtschaft-Soziales und die evangelische
Ethik verstärkt in die kirchliche Arbeit einbringen.
In den Gemeinden sollen sich engagierte
Christen mit den gesellschaftlichen Entwicklungen und Problemen auseinandersetzen,
Stellung beziehen und Handlungsmöglichkeiten vor Ort entwickeln. Durch ihre
Arbeit hat die EAN, die ihre Anfänge in den evangelischen Arbeitervereinen hat,
an Bedeutung zugenommen. ...
Grenzüberschreitende ökumenische
Arbeitsgruppe

Die Landesgartenschau in Kehl/Strasbourg
steht unter dem Motto Leben ist Begegnung - Vivre ensemble! Die Arbeitswelt
auf beiden Seiten des Rheins beeinflusst maßgeblich dieses Leben und diese Begegnungen.
Fünf kirchliche Gruppen von beiden Seiten des Rheins haben dieses Thema aufgegriffen
und unter den Titel gestellt: "Hier arbeitet ein Mensch - Arbeit für alle"
Frisch gemailt:
Was tun, wenn der Druck am Arbeitsplatz
zu groß wird?
Eine Tagung in Colmar
Es hat schon Tradition: Der grenzüberschreitende
Kontakt zwischen der Evangelischen Arbeitnehmerschaft in Südbaden (EAN) und
der Equipe Ouvričre Protestante de Colmar (EOP) wird seit 1997 ununterbrochen
mit beispielloser Intensität gepflegt. Mindestens zweimal jährlich treffen sich
die engagierten, sozial sensiblen Protestanten diesseits und jenseits der Rheingrenze
zu Tagungen und Seminaren über die Welt der Arbeit und damit verbundene Probleme.
Was trennt Deutsche und Franzosen im sozialpolitischen Bereich, was ist ihnen
gemeinsam? mehr...
Evangelische Arbeitnehmerschaft Berlin
- Brandenburg
Aktuelles:
Otto-Versand schließt Berliner
Kundenzentrum
94 Arbeitsplätze gehen verloren
Die Otto GmbH & Co. KG wird Ende
des Jahres sein Kundenzentrum in Tempelhof schließen. Im Rahmen einer Umstrukturierung
werden von 25 Zentren fünf geschlossen. Köln und München sind u.a. ebenfalls
betroffen. Die höchste Anzahl von Arbeitsplätzen geht allerdings in Berlin verloren.
mehr...
Das Diakonische Werk als Konstante
der Sozialpolitik

Die Direktorin des Diakonischen Werkes
Berlin-Brandenburg, Pfrn. Susanne Kahl-Passoth war Gast im Seniorenwerk der
Evangelischen Arbeitnehmerschaft Berlin-Brandenburg. Das Thema: "Was ist das
Diakonische Werk?"
Arbeitnehmergottesdienst erinnert
an Poelchau

Wer die Hand an den Pflug legt und
sieht zurück, der ist nicht geschickt für das Reich Gottes (Lukas 9, Vers 62).
Das war der vorgeschlagene Predigttext, zu dem Dr. Christian Homrichhausen,
theologischer Berater und 2. Vorsitzender der EAN Berlin-Brandenburg, am Sonntag
Okuli, 14. März 04, in der Lukaskirche in Berlin-Steglitz seine Predigt hielt.
Es wurde erinnert an Dr. Harald Poelchau, der in der Nazizeit Gefängnisseelsorger
war und ab 1952 als Sozialpfarrer die Industrie- und Sozialarbeit im damaligen
West-Berlin aufbaute und bis 1972 tätig war.
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