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Die Problembeschreibungen und Lösungsvorschläge waren keineswegs homogen. Sie reichten von fundamentalistischen Bekenntnissen ("mit Gott den Stürmen widerstehen") über detaillierte Analysen der wirtschaftlichen Veränderungen bis zu Strategien der Unternehmensführung auf christlicher Basis (Kapitalbeteiligung der Beschäftigten, partnerschaftliche Unternehmensstrukturen, Beachtung des Humankapitals, Führung statt Herrschaft). Beeindruckend zeichnete der Managementberater und frühere Direktor der BASF, Dr. Siegfried Buchholz ,das Profil einer Führungspersönlichkeit mit christlichem Selbstverständnis. Durchgängiger Konsens war die Feststellung, dass für Leben und Wirtschaften die christliche Ethik unverzichtbar ist und langfristig nicht falsch sein kann. Gegen Wirtschafts- und Unternehmensfeindlichkeit in christlichen Kreisen wandte sich Marie-Luise Dött mit dem Hinweis, dass "fromm und erfolgreich" keine Gegensätze seien und Gewinnerzielung eine soziale Pflicht sei. Christoph Keese forderte, Wachstum als positiven Wert anzuerkennen. Nikolaus Schneider sorgte immer wieder für ein sozialethisches Korrektiv. Er warnte davor, den Glauben zu instrumentalisieren. Auch gegenwärtige Veränderungen seien als Herausforderungen anzunehmen im Sinne eines Prozesses der Schöpfung und der Menschengerechtigkeit. Eindeutig sprach er sich gegen das Gesetz der Gnadenlosigkeit aus und gegen den Rückzug aus der Verantwortung für das Gemeinwesen. Wörtlich: "Auch das Gemeinwesen muss finanziert werden. Die Wirtschaft kann nicht allein die Maßstäbe setzen." Helmut Faber, EAB Oberhausen
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Inhalt Archiv / Ausgabe BVEA Rundschau 2-2004
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2-2004
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