
... und da sind schon welche: Die Delegation des BVEA beim SPD-Bundesvorstand:
v.l. Matthias Gehlhar, Bundesgeschäftsführer des BVEA, Dr. Walter Sohn, Theologischer
Berater des BVEA,, Hans-Joachim Bieletzki, Bundesvorstand, Günter Freudenberg,
Bundesvorstand und Vorsitzender des Landesverbandes Braunschweig, Klaus Brandner,
Wirtschafts- und arbeitspolitischer Sprecher der SPD, Werner Künkler, Bundesvorstand
und Vorsitzender des Landesverbandes NRW, August Krüger, Vorsitzender des Landesverbandes
Hannover, Eva-Maria Kramer, Bundesvorstand und Vorsitzende des RAKÜ

...beim Außenamt der EKD mit dem Bevollmächtigten des Rates der EKD bei
der Bundesrepublik Deutschland und der Europäischen Gemeinschaft, Prälat Dr.
Stephan Reimers

... beim Bundesvorstand der CDA/CDU: CDA-Vorstand, MdB, H.
Weiß, CDA-Vorsitzender und Landtagsabgeordneter Hermann-Josef Arentz, Bundesgeschäftsführer
W. Braucksiepe, Presse- und Ö-Arbeit Fr. Resigkeit

Langjährige Weggefährten: Ludwig Stiegler, stv. Fraktions-vorsitzender der
SPD, August Krüger, BVEA
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BVEA
Steter Tropfen...
Delegation des BVEA zu politischen Gesprächen in Berlin
Es ging um die politische Linie. Sorgen und Ängste der Mitglieder der evangelischen
Arbeitnehmerorganisationen standen im Mittelpunkt der politischen Gespräche.
| Handwerkliche Fehler bei Gesetzen |
Mit den Repräsentanten der Bundesregierung und der SPD wurden von den angereisten
Mitgliedern des Vorstandes und Fachbegleitern die unglückliche Öffentlichkeitsarbeit
diskutiert. Werner Künkler, stv. Bundesvorsitzender, machte deutlich, dass in
den evangelischen Verbänden eine Reform durchaus als notwendig erachtet wird.
Wichtig für die Akzeptanz ist aber die Ausgewogenheit. Belastungen müssen gerecht
auf alle Schultern verteilt werden. Die Regierung ist aufgefordert die Parität
bei den Belastungen sicher zu stellen. Beide Seiten machten Verständnis für
die Reaktion der Gewerkschaften deutlich. Klaus Brandner betonte, dass auch
sie sich die Entwicklung anders gewünscht hätten. Allerdings muß die Regierung
auf die Realitäten reagieren.
Der Beauftragte des Rates der EKD für die Bundesrepublik und die Europäische
Gemeinschaft, Prälat Dr. Reimers, skizzierte seine Arbeit mit den Bundestagsabgeordneten
und die Wege seiner Einflussnahme. Bei speziellen politischen Fragen wurde eine
engere Zusammenarbeit und ein Abgleich der Äußerungen vereinbart. Vor allem
Statements zu Gesetzesvorlagen sollten intensiver abgeglichen werden.
Hermann-Josef Arentz, Vorsitzender der Christlich Demokratischen Arbeitnehmerschaft
in der CDU, einige Abgeordnete und die Mitglieder der Bundesgeschäftsstelle
nahmen sich Zeit, die Sorgen und Vorstellungen unserer Delegation anzuhören.
Es wurden häufigere Konsultationen verabredet. Herr Arentz unterstrich, dass
auch in der CDU die Anliegen der Arbeitnehmerschaft berücksichtigt werden. Vor
allem in Jahren der Opposition sind neutrale Herangehensweisen möglich. So seien
auch unkonventionelle Vorschläge willkommen. Einen Systemwechsel schloss er
allerdings aus. Die Sorge der Teilnehmer, dass unser Sozialsystem die Anforderungen
in der Zukunft nicht gerecht wird, teilte er nicht.
Matthias Gehlhar
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BVEA Rundschau 2-2004
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