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Evangelische
Arbeitnehmerschaft Baden
Solidarität und Gerechtigkeit -
jetzt
Resolution
des EAN - ArbeitnehmerInnen - Forums
November 2003
in Freiburg
In den politischen Gremien und in der breiten Öffentlichkeit werden weitreichende
Sparbeschlüsse diskutiert. Zu tiefen Einschnitten im sozialen Bereich gäbe es
keine Alternativen, heißt die Botschaft. Wir stellen fest, dass bei den derzeitig
geplanten Maßnahmen der Sozialstaat Zug um Zug abgebaut wird. Echte Alternativen
werden nicht diskutiert.
Wir fordern die Verantwortlichen der Politik auf, nicht nur Sparmaßnahmen
zu beschließen, von denen abhängig Beschäftigte, Arbeitslose und sozial Bedürftige
betroffen sind, sondern neue kreative Ideen zur Beteiligung aller gesellschaftlichen
Schichten zu entwickeln.
Finanzierung
durch Wertschöpfungsabgabe |
Unsere Forderungen zur Umsetzung:
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Intelligente Arbeitszeitmodelle
zur Verteilung und Verkürzung der Arbeitszeit.
Vorrangig sollen hierbei Innovation, Forschung, Gesundheit und Ökologie, sowie
neue Techniken gefördert werden. Rationalisierungsmaßnahmen, die ausschließlich
dem Abbau von Arbeitsplätzen dienen, sind nicht zu subventionieren.
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Zur Finanzierung der sozialen Lasten
soll eine Wertschöpfungsabgabe auf die Umsatzerlöse erhoben werden.
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Die Sozialbeiträge müssen gerechter
verteilt werden. Die gesetzliche Krankenversicherung soll für alle Bürger
Pflicht werden. Bei der Berechnung der Beiträge sollen nicht nur Löhne und
Gehälter, sondern auch Miet, Zins- und Kapitalerträge berücksichtig werden.
Die Beitragsbemessungsgrenze soll abgeschafft werden (Schweizer Modell).
Belastungen
gerecht verteilen |
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Das Rentensystems soll zukunftsfähig
erneuert werden:
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Alle Bürger zahlen Beiträge von allen Einkommen.
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Steuerliche Förderung der zusätzlichen privaten Vorsorge
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Verbesserung der Rahmenbedingungen für Eltern und
Kinder.
Dazu gehört auch eine Bildungsreform,
damit junge Menschen integriert statt selektiert werden und Chancengleichheit
für alle gewährleistet wird. Kinder sind die Zukunft des Landes.
Wir sind der Überzeugung, dass unser Sozialstaat eine Zukunft hat. Deshalb
fordern wir die Entscheidungsträger in Politik, Wirtschaft und Kirche auf, den
Umbau des Sozialsystems gerecht zu gestalten und die Lasten auf alle Beteiligten
zu verteilen.
Freiburg, den 09. November 2003
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Inhalt Ausgabe BVEA Rundschau
4-2003
Inhalt Archiv 4-2003 aus den Landesverbänden:
afa Thüringen
EAB Mecklenburg Vorpommern
EAB NRW
Evangelische Arbeitnehmer - Bewegung
NRW
EAN Baden
EAN Berlin-Brandenburg
Nord Kooperation
EAN Braunschweig, Hannover und Oldenburg
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