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Wolfgang Schäuble, CDU freute sich über den gemeinsamen Stand der christlichen
Arbeitnehmer. Er zeigte sich als guter Kenner der unterschiedlichen Auffassungen
der Evangelischen und katholischen Organisationen, Herbert Sowa, EAB NRW und
Matthias Gehlhar, BGF des BVEA.
SPD-Generalsekretär Olaf Scholz, fühlte sich bei allen Differenzen sehr wohl.
Werner Künkler, Brunhild Bald vom Vorstand des BVEA und August Krüger EAN Hannover
Fotos: Rolf Bartels, Dieter Schaper |
Bundesverband:
Ökumenischer Kirchentag 2003 in Berlin
Gemeinsamer Stand auf der Agora: KAB,
ACLI, ACA, BVEA
ÖKT war voller Erfolg
BVEA präsentierte sich auf gemeinsamen
Stand mit KAB, ACA und ACLI
Arbeitnehmerorganisationen im Dialog
mit Politik, Kirche und Wirtschaft
Neben der Präsentation auf der Agora waren die Kolleginnen und Kollegen
des BVEA mit der Organisation der "Werkstatt Arbeit" beschäftigt. Alle drei
Tage war der 700-Personen-Saal gut besucht. Highlight war sicher der Auftritt
des Bundesministers für Wirtschaft, Wolfgang Clement, der für die Agenda 2010
warb.
Die Zusammenstellung des Publikums ergab zwangsläufig eine kritische Herangehensweise
der Teilnehmer. Ältere, die sich Sorgen um die Rente machen, wie auch junge
Menschen die Sorgen um die Finanzierung und die Zukunft der Sozialen Sicherungssysteme
umtreibt.
Der von den Organisatoren geplante Effekt, einer Sensibilisierung der Kirchentagsteilnehmer
für Wirtschaftsthemen wurde auf jeden Fall erreicht. Die konfessionellen Arbeitnehmerverbände
nutzten die Chance, Industrie- und Sozialarbeit als elementaren Bestandteil
von kirchlicher Gesellschaftspolitik darzustellen. Evangelische Arbeitnehmer-Bewegung
und Katholische Arbeitnehmer-Bewegung haben eben doch andere Vorstellungen als
die Gewerkschaften und die Politik.
Chance der gemeinsamen Darstellung genutzt |
Der gemeinsame Stand auf der Agora war ein guter Prüfstein für die Gemeinsamkeit
der Organisationen. Verschiedene Vorstellungen mussten kombiniert werden. Politiker
und Prominente konnten animiert werden, auf einer Pinnwand ihre Vorstellungen
zur Arbeitsmarktpoltik zu skizzieren.
Auch diesmal wurde in Zusammenarbeit mit der BfA eine Rentenberatung angeboten,
die als Informationsangebot gut genutzt wurde.
Eindeutige Aussagen zum Schutz der Schwachen engen die politischen Möglichkeiten
ein, bieten jedoch eine Konstante, die vielen Arbeitnehmern Halt und Kraft geben
können. Die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Arbeitnehmerorganisationen (ACA)
bietet die Plattform katholische mit evangelischen Vorstellungen abzugleichen
und anzupassen. Die ACA existiert als ökumenische Organisation schon seit den
60er Jahren, die Gemeinsamkeiten sind dennoch immer wieder neu zu definieren.
In einer Veranstaltung wurde die Zukunft der Sozialsysteme diskutiert.
In Zusammenarbeit mit dem KDA , der KAB und dem BDA wurde mit der "Werkstatt
Arbeit" über drei Tage mit prominenten Gästen durchgeführt. Der 700 Personen
fassende Saal war stets gut besucht.
Zum Thema Arbeitszeit übernahm der BVEA die Federführung. Nach einer launigen
Einstimmung durch die Theatertruppe "Orgelpfeifen" machte Dr. Karlheinz Geißler
die emotionale Verbindung von Zeit und Arbeit deutlich. Die Diskussion mit Dr.
Ursula Engelen-Kefer, Christoph Kannengießer und Dr. Franz Segbers bracht das
Auditorium allerdings in Wallung. Hauptstreitpunkt war die Stellungnahme der
Kirche zu der geplanten Agenda 2010 der Regierung. Viele Anwesenden brachten
in Unverständnis zum Ausdruck, sie vermissen die soziale Komponente - die klare
Positionierung an der Seite der Schwachen der Gesellschaft.
Mobbing ist der Dauerbrenner |
Am letzten Tag ging es um die Thematik "Wenn Arbeit zur Qual wird - was tun
gegen Mobbing?" Nach einer spannenden Einführungsrunde mit Maria Freifrau von
Welser (Journalistin, London), Margarete Szpilok (Organisationsberatung) und
Carlotta Köster-Brons (BDA) ging es in Arbeitsgruppen, die u. a. von Brunhild
Bald (BVEA) geleitet wurden. Dieses schwierige Dauerbrenner-Thema muss immer
wieder aufgenommen werden. Die Veränderungen in der Wirtschaft wirken sich auch
auf die Kollegen und Kolleginnen aus. Der Umgang miteinander wird durch die
Konkurrenzsituation immer angespannter.
Der BVEA setzt sich für eine Fortführung der gemeinsamen Kirchentage ein.
Die Veranstaltung in Berlin hat allen Teilnehmern Mut gemacht und nährt in uns
die Hoffnung auf eine friedliche und solidarische Welt
Matthias Gehlhar |
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1.Oekumenischer Kirchentag 2003 in Berlin
1.Oekumenischer Kirchentag 2003 in Berlin
- "Werkstatt Arbeit"
Grussworte von Rolf Bartels und Inhalt der BVEA-Rundschau
Ausgabe 3-2003
zum Geleit
Gesellschaft und Glauben - Dr. Walter
Sohn - Monatsspruch für August
Die fetten Jahre sind vorbei. Sozialstaat 2003
- Umbau oder Abriss?
Symposium "Eigenverantwortung und Wettbewerb
im Gesundheitswesen" der Stiftung Marktwirtschaft in Berlin.
Dr. Christian Homrichhausen: Sozialversicherung
ist christlich verankert.
Arbeitslosenberatungszentrum IKARUS
Sozialsystem - Ist der Sozialstaat egal?
Das Kreuz mit der Gesundheit
ASS - 50 Jahre evangelische Sozialsekretäre
ACA Rheinland
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