Gerade in diesem Jahr, in dem wichtige Vorhaben von Regierung und Parlament
verabschiedet werden, müssen Arbeitnehmer/innen zusammenstehen.
Solange sich Globalisierung überwiegend an den Interessen der weltweiten
Finanzwirtschaft und der weltweit operierenden Unternehmen orientiert, stehen
die Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen in diesem Land in der Mehrheit auf der
Verliererseite. Es gilt, den "goldenen Aussichten" für die Wirtschaft realistische
Perspektiven für die Bürgerinnen und Bürger entgegen zu stellen.
Reformen sind notwendig! Die Parität muss erhalten bleiben!
Die Sozialreformen werden von allen Opfer verlangen. Den veränderten Rahmenbedingungen
ist Rechnung zu tragen. Eine weitere Verschiebung der Lasten auf nachfolgende
Generationen verletzt den Grundsatz der Gerechtigkeit.
Der Schutz der Armen und Bedürftigen muss solidarisch geregelt und gesichert
werden. Die Reformen des Arbeitsmarktes sind positiv zu bewerten, wenn sie eine
Beschleunigung der Vermittlung erreichen.
Entscheidend ist, dass eine bedeutende Anzahl neuer Arbeitsplätze entsteht. Der Abbau von Kündigungsschutzgesetzen hat zu keiner Zeit neue Arbeitsplätze
geschaffen!
Es gilt der Grundsatz, "Arbeit statt Arbeitslosigkeit" zu finanzieren.
Wir fordern, die Regierung und die Wirtschaftsverbände sollten bei den notwendigen
Reformen die Interessen der sozial Schwachen in den Mittelpunkt stellen. Dazu
gehört, ein menschenwürdiges Auskommen zu ermöglichen.
Gemeinsam sind wir stark! Einer trage des anderen Last!
Der Vorstand des BVEA - Aufruf zum 1.Mai |