Im selben Monat in dem vor 50 Jahren in England Elizabeth II. zur Königin
gekrönt wurde, trafen sich in der kleinen Resser Mark in Gelsenkirchen elf evangelische
Männer im Gemeindesaal der Kirchengemeinde und beschlossen, einen Evangelischen
Arbeiterverein zu gründen. Der Verein sollte den evangelischen Bergarbeitern
die Möglichkeit geben, sich regelmäßig zu treffen und über Fragen des Glaubens
und der Gesellschaft nachzudenken. Im Hintergrund stand der Wunsch, den christlichen
Glauben bewusst zu leben. Diese Anliegen werden bis heute in den Veranstaltungen
berücksichtigt, Themen rund um "Kirche und Arbeitswelt" und Diskussionen mit
Politikern bestimmen das Vereinsleben.
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Seit 25 Jahren sind in der EAB auch Frauen dabei. So stand bei der Jubiläumsfeier
zum 50-jährigen Bestehen die Ehrung von 25 Frauen im Mittelpunkt. Von den Gründungsmitgliedern
lebt heute nur noch Georg Hermann, der beim Festgottesdienst durch den Vorsitzenden
des Landesverbandes Werner Künkler besonders geehrt wurde. In seiner Predigt
betonte EAB-Präses Pfarrer Michael Blätgen, dass es heute immer noch darum gehe,
in Bewegung zu bleiben, wie es im Namen des Vereins niedergelegt sei. Superintendentin
Franke-Herber hob in ihrem Grußwort hervor: "Als EAB stellen Sie sich nicht
nur den jeweiligen , sondern auch dem Zuspruch und dem Anspruch des Evangeliums."
Auch Bezirksvorsteher Hans-Werner Mach und Vertreter der großen deutschen Parteien
gratulierten der EAB Resser Mark. Besonders dankten die Mitglieder ihrem Vorsitzender
Dieter Schaper, dass er die regelmäßigen Mitgliedertreffen immer wieder lebendig
gestalte. |
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