Evangelische Arbeitnehmer wählen neuen Bundesvorstand |
Brunhild Bald
afa Bayern
neue Bundesvorsitzende des BVEA |
Der neue Vorstand des BVEA:
v.l.: Werner Künkler, EAB NRW,
Günther Freudenberg, EAN Braunschweig,
Brunhild Bald, afa Bayern,
Ekkehard Herrmann, VEV Bayern,
Eva-Maria Kramer, RAKÜ Hamburg,
Wolfgang Heinze, ESA Württemberg,
Hans-Joachim Bieletzki, EAN Berlin-Brandenburg,
Bundesgeschäftsführer Matthias Gehlhar |
Die Vertreter aller evangelischen Arbeitnehmerverbände
in Deutschland, geeint unter dem Dach des BVEA trafen sich an der Alster zu ihrer
vierten ordentlichen Delegiertenversammlung. Auf der Delegiertenversammlung
des BVEA am 22./23.02.02 in Hamburg verabschiedeten die Delegierten eine
Entschliessung zur Reform der Krankenversicherung in Deutschland. |
Wie in der Satzung
des BVEA festgelegt, wurde nach 4jähriger Amtszeit ein neuer Vorstand gewählt.
Zur Vorsitzenden des Bundesvorstands des BVEA wurde Brunhild Bald gewählt,
die vom Landesvorstand der afa Bayern vorgeschlagen war. Sie nimmt nun für
vier Jahre die Geschicke des Verbandes war. |
Ihr wurde einstimmig,
bei zwei Enthaltungen, das Vertrauen ausgesprochen. Ein eben solches überragendes Ergebnis erreichte der Stellvertretende
Bundesvorsitzende Werner Künkler, EAB Nordrhein-Westfalen. Weitere Mitglieder
des neuen Bundesvorstands: Schatzmeister Wolfgang Heinze, ESA Württemberg,
Theologischer Berater Ekkehard Herrmann, VEV Bayern, Hans-Joachim Bieletzki,
EAN Berlin-Brandenburg, Eva-Maria Kramer, RAKÜ Hamburg, und Günter Freudenberg,
EAN Braunschweig. Somit hoffen wir, in naher Zukunft mit einem schlagkräftigen
Vorstand die Interessen der uns angeschlossenen Landesverbände vertreten zu
können. |
__________________________________________________________________ |
Die neue Bundesvorsitzende
Brunhild Bald kommt aus einem evangelischen Haus, geb. 1944 in Königsberg,
aufgewachsen in Heidelberg und nach einigen Jahren in NRW, wohnt sie seit
25 Jahren in München. Langjährige Erfahrungen als Personalrätin und im Vertrauensrat
der afa München haben ihr Einblick in die Probleme der Arbeitswelt gegeben.
Daneben hat sie
vieljährige Erfahrungen in kirchlichen synodalen Gremien, mit Gewerkschaften,
wie auch über 15 Jahre in einer Ethikkommission. Diese verschiedenen Ebenen
ihrer ehrenamtlichen Tätigkeit haben ihr Bewusstsein geprägt.
Vor der Delegiertenversammlung
stellte sie fest, dass das Ansehen des BVEA bundesweit durch Glaubwürdigkeit,
durch Akzeptanz und durch Kompetenz weiterentwickelt werden müsste. Angesichts
der weiteren Entfaltung der modernen Ökonomie und des Wandels der Gesellschaft
betonte Brunhild Bald, wie notwendig ein Beitrag der evangelischen Organisationen
aus christlich-ethischer Sicht zu leisten ist, damit menschenwürdige Arbeitsbedingungen
erhalten werden können. Evangelische Arbeitnehmer stehen auf der Seite derer,
die für Solidarität und Gerechtigkeit streiten.
Die Vertreter der
anwesenden 20 Organisationen evangelischer Arbeitnehmer in der Bundesrepublik
machten deutlich, dass sie als ausdrückliche Anerkennung ihrer ehrenamtlichen
Tätigkeit im BVEA sehen, dass die Evangelische Kirche den BVEA seit Jahren,
auch in schwierigen Zeiten, finanziell tatkräftig mit unterstützt. Der Vorstand
und die Delegiertenversammlung des BVEA sind aber überzeugt, dass die Synodalen
und der Rat der EKD die vom BVEA geleistete Arbeitnehmerarbeit schätzen und
diese daher auch weiter fördern werden. Gerade in der heutigen Zeit der mangelnden
Vorbilder und der sich wandelnden Werte ist eine ethische Arbeit ein unerlässlicher
Baustein für die Entwicklung der Gesellschaft. |
Einig war man sich, dass die christlich-ethischen Vorstellungen in der Politik
wieder eine
Ziel der nächsten Jahre: Glaubwürdigkeit
durch Akzeptanz und Kompetenz
|
maßgebende
Rolle spielen müssen, da sonst der solidarische Gedanke unserer Gesellschaft
verspielt wird.
Das Problem der Massenarbeitslosigkeit ist nur mit einer gemeinsamen Kraftanstrengung
und einer ideologiefreien Diskussion lösbar.
Hamburg im März 2002 |
 |
|